Baby für tot erklärt - Bestatter bemerken, dass es noch lebt
Fast fünf Stunden lang glaubten Noahs Eltern, ihr geliebtes Kind für immer verloren zu haben. Wie unter anderem das brasilianische Nachrichtenportal "G1" berichtete, hatten Ärzte in einem Krankenhaus in São Paulo den schwer kranken Säugling nach zwei Herz-Kreislauf-Stillständen für tot erklärt. Der kleine Junge sei zuvor rund 40 Minuten lang reanimiert worden - ohne Erfolg. "Alle Geräte zeigten an, dass das Kind tot war", erklärte der medizinische Direktor der Klinik. Doch wenige Stunden später passierte das, was selbst ihn sprachlos machte: Als Bestatter den Leichnam des Babys für die Beisetzung vorbereiteten, bemerkten sie, dass Noah noch lebte. Der Säugling wurde umgehend zurück auf die Intensivstation gebracht und wenig später in eine Spezialklinik verlegt. Eine wissenschaftliche Erklärung für den außergewöhnlichen Fall haben die Ärzte bislang nicht gefunden. Der Vorfall werde nun untersucht und zusätzlich auch von einer Ethikkommission geprüft. Bislang gebe es jedoch keine Hinweise darauf, dass die geltenden Protokolle verletzt worden seien. Baby Noah war mit einer schweren Fehlbildung zur Welt gekommen. Aktuell befindet sich der Junge weiterhin im Krankenhaus, wo er medizinisch überwacht wird. Laut seinen Eltern verbessere sich sein Zustand kontinuierlich. Inzwischen trägt der kleine Kämpfer den Spitznamen "Wunderkind".