"Babylon Berlin": Finale Staffel startet - so düster endet die Serie
Serienfinale
"Babylon Berlin" kehrt zurück – mit dem dunkelsten Kapitel
Von t-online, dpa, bwe
10.09.2026 - 13:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Fast ein Jahrzehnt lang begleiteten Millionen Zuschauer Kommissar Gereon Rath durch das Berlin der Weimarer Republik. Nun startet die fünfte und letzte Staffel – mit Hitlers Machtübernahme als Kulisse.
Die fünfte und letzte Staffel von "Babylon Berlin" ist seit dem10. September in der ARD Mediathek abrufbar. Die Serie, die 2017 als teuerstes deutsches Serienprojekt startete und in mehr als 140 Länder verkauft wurde, endet mit acht neuen Folgen rund um Hitlers Machtübernahme im Jahr 1933. Im Ersten sind die Episoden am 19. und 25. September zu sehen.
Die neue Staffel setzt unmittelbar nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler ein. Die Ermittler Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) stoßen auf eine Reihe von Todesfällen, hinter denen eine Krankengeschichte mit politischer Sprengkraft stecken soll. Parallel dazu zeigen Nebenhandlungen, wie die Nationalsozialisten das Land umbauen: Journalisten versuchen, Hitler durch einen Zusammenschluss linker Parteien aufzuhalten, und Rath begibt sich mit anderen auf eine Mission, um ihn zu stoppen. Die Staffel beruht lose auf Volker Kutschers Roman "Märzgefallene" und führt neben Berlin auch nach Köln und Paris.
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Neu in der Besetzung sind Clemens Schick als Hitler und Devid Striesow als Hermann Göring. Nach Angaben des Filmteams sollten beide Figuren möglichst wenig gezeigt werden; die historischen Umwälzungen sollten stattdessen aus der Mitte heraus oder aus ungewöhnlichen Perspektiven erzählt werden. Hitler ist vor allem in Rückblenden auf das Jahr 1918 zu sehen, in einem Lazarett für verwundete Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg.
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Zurück sind Lars Eidinger als Industrieller Alfred Nyssen, Fritzi Haberlandt als Zimmerwirtin Elisabeth Behnke sowie Martin Wuttke als Chefredakteur. Jens Harzer übernimmt die Rolle von Anno, Raths verschwundenem Bruder, den er im Ersten Weltkrieg zurückgelassen hatte.
Regisseur Tom Tykwer und seine Mitschöpfer Achim von Borries und Henk Handloegten knüpfen an den Serienanfang an: Das bekannte Titellied singt dieses Mal die französische Sängerin Zaho de Sagazan – "zu Asche, zu Staub, dem Licht geraubt, doch noch nicht jetzt, Wunder warten bis zuletzt". Zum Abschluss der Staffel läuft der Song erneut, unterlegt mit Luftaufnahmen des zerbombten Berlins.