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"Babylon Berlin" startet unspektakulär, Tiefstwert für Zarrella

Unterhaltung

Am Samstagabend ist "Babylon Berlin" nun auch linear in die letzte Staffel gestartet. Vom anfänglichen Hype mit fast acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern hatte sich die Serie schon in den zurückliegenden Jahren verabschiedet - als "Babylon Berlin" zuletzt vor drei Jahren im Ersten lief, lag die Reichweite der linearen Ausstrahlung am Ende bei weniger als zwei Millionen. Dementsprechend dürften die Quoten-Erwartungen nicht riesig gewesen sein. Immerhin: Es reichte, um im Rennen um die Marktführerschaft mitzuspielen.

Dafür genügten dem Ersten um 20:15 Uhr allerdings bereits 2,48 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die einem Marktanteil von 12,9 Prozent entsprachen. Die Konkurrenz hatte "Babylon Berlin" allerdings auch nicht allzu viel entgegenzusetzen: So fiel "Die Giovanni Zarrella Show" im ZDF mit 2,37 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern auf einen neuen Tiefstwert und erzielte über drei Stunden hinweg solide 13,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum.

"Babylon Berlin" verlor indes im Laufe des Abends Stück für Stück an Boden: So wollten die zweite Folge schon nur noch 2,26 Millionen Menschen sehen, ab 21:34 Uhr waren schließlich 2,10 Millionen dabei. Bei der vierten Folgen wiederum fiel die Reichweite auf 1,89 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zurück - der Marktanteil lag allerdings über den gesamten Abend hinweg im zweistelligen Bereich und belief sich zu später Stunde auf 12,5 Prozent.

Bemerkenswert: Bei den 14- bis 49-Jährigen waren um 22:28 Uhr weniger als halb so viele Personen dabei als noch zu Beginn des Abends - gerade einmal 90.000 wurden zu diesem Zeitpunkt gemessen und sorgten damit für sehr überschaubare 3,7 Prozent Marktanteil. Um 20:15 Uhr hatte es zum Staffel-Start hingegen noch für 7,2 Prozent gereicht. Bei der ARD wird man aber ohnehin hoffen, das jüngere Publikum vor allem mit der non-linearen Ausstrahlung in der Mediathek zu erreichen.

Während die beiden öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme am Samstagabend also vergleichsweise überschaubare Reichweiten erzielten, konnten daneben auch einige Dritte punkten - allen voran das NDR Fernsehen, wo "Kaum zu glauben! XXL" von 1,45 Millionen Menschen gesehen wurde und bundesweit auf 7,6 Prozent Marktanteil. Im BR Fernsehen wiederum punktete die Komödie "Leberkäsjunkie" mit 1,06 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Bei den 14- bis 49-Jährigen überholte der Film mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent im Laufe des Abends sogar "Babylon Berlin" und lag auch vor der "Giovanni Zarrella Show", die auch hier mit nur 4,7 Prozent Marktanteil schwach war wie nie.

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