DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Baden-Württemberg Betriebsversammlung bei ZF abgebrochen - Werden Zulagen gestrichen?

Wirtschaft

Über 5.000 Beschäftigte des Auto-Zulieferkonzerns ZF haben am Vormittag an einer Betriebsversammlung in Friedrichshafen teilgenommen. Dabei ging es um die Pläne des Vorstandes, für die Belegschaft am Standort Friedrichshafen alle übertariflichen Leistungen zu streichen. Der Unmut der Belegschaft darüber ist so groß, dass die anwesende ZF-Personalvorständin Lea Corzilius minutenlang ausgebuht und die Betriebsversammlung abgebrochen wurde. Mitarbeiter fürchten hohe Einbußen beim Gehalt Die Beschäftigten berichteten dem SWR von einer schlechten Stimmung, einige sprachen sogar von Wut. Immerhin würde die Kappung von übertariflichen Leistungen für viele nach Angaben der Mitarbeiter selbst Lohn- und Gehaltseinbußen von 300 bis 500 Euro bedeuten - und zwar pro Monat. Am Nachmittag informierte der Betriebsrat die Medien über Details und das weitere Vorgehen. Niemand sei niedergebrüllt worden aber laute Pfiffe habe es gegeben, die die Fortsetzung der Betriebsversammlung mit rund 5.000 Beschäftigten nicht mehr habe sinnvoll erscheinen lassen, bestätigte Achim Dietrich, Betriebsratschef bei ZF Friedrichshafen. Nach SWR-Informationen galten die Pfiffe vor allem der ZF-Personalvorständin Lea Corzilius. Die habe die Pläne der Geschäftsleitung für den Abbau der übertariflichen Gehaltsbestandteile erläutern wollen. Diesen Plänen werde man entschiedenen Widerstand entgegensetzen, so Dietrich. Die geplanten Kürzungen der übertariflichen Entgelte mache zwischen sieben und 13 Prozent der Löhne aus, so Dietrich. Vor dem Hintergrund bereits vollzogener Arbeitszeitkürzungen und entsprechenden Lohneinbußen sei diese zusätzliche Last unannehmbar. Trotzdem hofft der Betriebsrat auf eine Einigung mit der Firmenleitung: "Wir haben bis gestern Abend verhandelt. Das ist leider nicht gelungen, einen Kompromiss zu erzielen", so Dietrich. Inwiefern man eine Kompromiss in den nächsten Tagen noch hinbekomme, bezweifelt er. Von ZF hieß es am Nachmittag in einer Pressemitteilung:

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