Baden-Württemberg Potenziell gefährlicher Stoff entdeckt: Größerer Einsatz in Heidelberger Altstadt
In der Heidelberger Fußgängerzone kommt es momentan zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Ein Anwohner hat laut Polizei in einem Lagerraum mehrere alte Behälter entdeckt, die eine Substanz enthalten. Nach ersten Erkenntnissen des Landeskriminalamtes (LKA) handelt es sich dabei um Pikrinsäure. "Der Stoff kann gefährlich sein, wenn er austrocknet", so eine LKA-Sprecherin gegenüber dem SWR. Pikrinsäure wird meistens in industriellem Rahmen eingesetzt, wurde früher aber auch in militärischem Kontext als Sprengstoff verwendet. SWR Reporterin Giuseppa Spatola hat von vor Ort berichtet: Heidelberg: Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind vor Ort. Um eine Gefährdung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Passanten auszuschließen, wurden mehrere Gebäude geräumt und Teile der Fußgängerzone gesperrt. Passanten können vorbeilaufen, bleiben aber auch immer wieder neugierig stehen, berichtet eine SWR-Reporterin von vor Ort. Die Lage wirke eher ruhig. Die Behälter sollen nun gesichert und abtransportiert werden. Einsätze wie diesen gebe es öfter, heißt es vom LKA. Weil der Vorfall in die Zuständigkeit des Katastrophenschutzes fällt, ist die Stadt Heidelberg für den Einsatz vor Ort zuständig. Weitere Säure-Einsätze