Badetote in Deutschland: 26 Männer und Jungen bei Badeunfällen am Wochenende gestorben
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat am vergangenen Wochenende 26 Badetote gezählt. Unter den 26 Menschen, die zwischen Freitag und Sonntag gestorben sind, sind mehrere Kinder. Mitgezählt wurden auch identifizierte Vermisste, die noch nicht gefunden wurden. Keiner der Badetoten ist weiblich – wie die DLRG mitteilte, handelt es sich ausschließlich um Männer oder Jungen. In den Hitzetagen vor dem Wochenende hatte es ebenfalls Todesfälle gegeben. Am Donnerstag waren der DLRG zufolge mindestens sieben weitere Menschen beim Baden verunglückt. Mindestens acht seien unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht worden. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war. 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen männlich Am Sonntagabend wurde ein 17-Jähriger tot aus dem Eixer See im niedersächsischen Peine geborgen. Am Badesee Echtz im nordrhein-westfälischen Düren war am Freitag ein 14-Jähriger von einem Boot ins Wasser gefallen und untergegangen. Auch er wurde am Sonntag tot geborgen. Bereits vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. »Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären«, hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben der DLRG 393 tödliche Unglücke in Gewässern, die meisten im Juni. Demnach waren 2025 vier von fünf Ertrunkenen männlich.