DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Baerbock hatte dafür gekämpft: Auswärtiges Amt schafft Gendersternchen ab

Nation

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Berlin – Schluss mit Sternchen, Doppelpunkt und Unterstrich. Das Auswärtige Amt zieht bei der Gendersprache die Reißleine. Künftig gilt im amtlichen Schriftverkehr wieder: keine Sonderzeichen innerhalb von Wörtern. Nach Informationen von „Politico“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) wurde die neue Sprachregelung im Intranet der Behörde von CDU-Außenminister Johann Wadephul (63) festgehalten. Demnach sei die Regelung „weit auszulegen“ und auch auf interne Kommunikation wie Erlässe und Vermerke anzuwenden. Zur Begründung heißt es aus dem Auswärtigen Amt zu BILD: „Sonderzeichen innerhalb von Wörtern sind und waren nicht Bestandteil des amtlichen Regelwerks der deutschen Rechtschreibung und daher im amtlichen Schriftverkehr der Bundesbehörden nicht vorgesehen.“ Ganz auf „geschlechtersensible“ Sprache verzichten will das Ministerium aber nicht. Im Gegenteil: Das Auswärtige Amt betont, die Gleichstellung von Frauen und Männern sei gesetzlicher Auftrag aller Bundesbehörden. Deshalb will die Behörde auch weiterhin darauf achten, dass sich Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht angesprochen fühlen. Wie soll das funktionieren? Statt Genderstern oder Doppelpunkt empfiehlt die Behörde beispielsweise Paarformen („Bürgerinnen und Bürger“) oder „neutrale oder abstrakte“ Begriffe. Bei Stellenausschreibungen bleibt zudem der Zusatz „m/w/d“ (männlich/weiblich/divers) vorgesehen. Ausgerechnet im Ex-Baerbock-Ministerium Laut „Politico“ wird die Formulierung „Kolleg/innen“ zukünftig aber gestrichen, weiterhin erlaubt bleibt aber „Mitarbeiter/innen“. Die Behörde begründet das damit, dass jeder Teil einer Ansprache für sich lesbar sein müsse. „Kolleg“ ist das nicht.

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