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Bahn setzt neues Alkoholverbot stufenweise an Bahnhöfen um

Nation

An vier zusätzlichen deutschen Bahnhöfen darf ab heute kein Alkohol mehr getrunken werden: am Berliner Hauptbahnhof, Berlin Gesundbrunnen sowie in Kiel und Braunschweig. Mit der stufenweiten Ausweitung des Alkoholverbots an Bahnhöfen der Deutschen Bahn will der Konzern für mehr Sicherheit sorgen. Die Bahn macht dabei von ihrem Hausrecht Gebrauch.

Bei Verstößen gegen das Verbot erfolgt laut Bahn ein Platzverweis, im Wiederholungsfall droht Hausverbot.

Palla beruft sich auf gute Erfahrungen

Bereits vor der entsprechenden Ankündigung Ende Juli galt an mehr als 30 Stationen deutschlandweit ein Alkoholverbot, darunter etwa an den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Dortmund und Frankfurt. Ab 15. Oktober soll es dann an allen Bahnhöfen gelten. Der Konzern erhofft sich von der Ausweitung unter anderem mehr Sicherheit für Fahrgäste und Beschäftigte und sauberere Bahnhöfe.

"Wir greifen durch: Wir verbannen das Alkoholtrinken aus unseren Bahnhöfen", hatte Bahnchefin Evelyn Palla Ende Juli dazu mitgeteilt. Zu oft sei festgestellt worden, dass mit steigendem Alkoholkonsum auch die Gewalt zunehme.

Kauf von Alkohol weiter möglich

Mit dem Verbot sei lediglich der Konsum von Alkohol in den Bahnhöfen betroffen - der Kauf sei weiterhin möglich, so der Konzern. Auch in den gastronomischen Betrieben innerhalb des Bahnhofs darf weiterhin Alkohol getrunken werden. Überdies gebe es derzeit keine Pläne, in den Fernverkehrszügen ein generelles Alkoholkonsumverbot einzuführen, teilte die Bahn mit.

Im Bordbistro und generell an Bord der Fernverkehrszüge erfolge der Alkoholausschank im Rahmen eines gastronomischen Angebots - vergleichbar mit der Situation in einem Restaurant, hieß es.

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