Bahnbaustelle in Hamburg-Altona: Brücke in Langenfelde gesprengt
Stand: 25.07.2026 15:01 Uhr Noch bis Ende August sind die Bahngleise zwischen Altona und Sternschanze gesperrt. Währenddessen wird nicht nur die alte Sternbrücke durch einen gigantischen Neubau ersetzt. Auch am künftigen Fernbahnhof Altona am Diebsteich wird mit Hochdruck gearbeitet. Am Sonnabend ist auf dem Bahngelände in Langenfelde eine Brücke gesprengt worden. Das sogenannte Überwerfungsbauwerk Langenfelde muss weg, um Platz für neue Gleise zu schaffen. Kleine gezielte Sprengladungen wurden am Sonnabendvormittag an den Brückenpfeilern angebracht. Gegen 14.30 Uhr wurden die Sprengladungen ferngezündet. Die tragenden Elemente gaben nach. Dadurch fiel die Brücke in sich zusammen - gefolgt von einer riesigen Staubwolke. Mit Asbest und Blei belastet Nun wird die Brücke mit Spezialgerät zerkleinert und abtransportiert. Die Initiative "Prellbock Altona" hatte den Abriss kritisiert, weil die Bahnbrücke für den Schienenverkehr unersetzlich sei und es sonst Engpässe gebe. Kurios: Die Brücke wurde in die Luft gesprengt, obwohl sie laut Bahn mit Asbest und Blei belastet ist. Auch deshalb hatte die Bahn im vergangenen Oktober den Umzug des Fernbahnhofs Altona um zwei Jahre verschoben. Nun heißt es gegenüber NDR Hamburg: Die Brücke sei so präpariert, dass die Sprengung keine gefährlichen Emissionen freisetze. Helikopter entfernt Signalmasten Schon am Mittwoch entfernte ein Helikopter nicht mehr benötigte Signalmasten zwischen Altona und Diebsteich. Wegen der engen Platzverhältnisse musste der Hubschrauber sie aus der Verankerung ziehen. Das war eine echte Herausforderung für den Hubschrauberpiloten: Die bis zu 750 Kilogramm schweren Signalmasten mussten angehoben, einige Kilometer durch die Luft transportiert und dann punktgenau auf markierten Stellen abgelegt werden. Wind und Regen erschwerten die Aktion zusätzlich, so Ole Constantinescu, Sprecher der Deutschen Bahn: "Wir haben heute ein bisschen Wind und schlechtes Wetter, das heißt, der Hamburger Tower am Flughafen macht uns immer einen Strich durch die Rechnung, der pfeift den Hubschrauberpiloten zurück - für ein paar Minuten, aber dann geht es auch wieder weiter." Dadurch verzögerte sich der Abtransport immer wieder. Trotzdem sollten bis Mittwochnachmittag insgesamt 31 Signalmasten abgebaut werden. Neuer Bahnhof am Diebsteich kommt 2029