DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Bahnbaustelle in Hamburg-Altona: Heute Brückensprengung geplant

Nation

Stand: 25.07.2026 12:10 Uhr Die Großbaustelle der Deutschen Bahn in Hamburg-Altona tritt in eine neue Phase. Heute soll auf dem Bahngelände eine Brücke gesprengt werden. Noch bis Ende August sind die Bahngleise zwischen Altona und Sternschanze gesperrt. Währenddessen wird nicht nur die alte Sternbrücke durch einen gigantischen Neubau ersetzt. Auch am künftigen Fernbahnhof Altona am Diebsteich wird mit Hochdruck gearbeitet. Dort plant die Bahntochter InfraGo am Samstag eine spektakuläre Aktion: Dabei wird eine große Betonbrücke gesprengt. Das sogenannte Überwerfungsbauwerk Langenfelde muss weg, um Platz für neue Gleise zu schaffen. Oben auf der Brücke liegen zwei Gleise, darunter sind es fünf. Die Brücke soll durch gezielte Schneidladungen zu Fall gebracht werden. Ab 14 Uhr wird die Polizei das Gelände weiträumig absperren. Nach der Sprengung wird die Brücke mit Spezialgerät zerkleinert und abtransportiert. Das Kreuzungsbauwerk liegt auf Bahngelände in Nähe des S-Bahnhof Diebsteich. Mit Asbest und Blei belastet Die Initiative "Prellbock Altona" hatte den Abriss kritisiert, weil die Bahnbrücke für den Schienenverkehr unersetzlich sei und es sonst Engpässe gebe. Kurios: Die Brücke wird in die Luft gesprengt, obwohl sie laut Bahn mit Asbest und Blei belastet ist. Auch deshalb hatte die Bahn im vergangenen Oktober den Umzug des Fernbahnhofs Altona um zwei Jahre verschoben. Nun heißt es gegenüber NDR Hamburg: Die Brücke sei so präpariert, dass die Sprengung keine gefährlichen Emissionen freisetze. Helikopter entfernt Signalmasten Schon am Mittwoch entfernte ein Helikopter nicht mehr benötigte Signalmasten zwischen Altona und Diebsteich. Wegen der engen Platzverhältnisse musste der Hubschrauber sie aus der Verankerung ziehen. Das war eine echte Herausforderung für den Hubschrauberpiloten: Die bis zu 750 Kilogramm schweren Signalmasten mussten angehoben, einige Kilometer durch die Luft transportiert und dann punktgenau auf markierten Stellen abgelegt werden. Wind und Regen erschwerten die Aktion zusätzlich, so Ole Constantinescu, Sprecher der Deutschen Bahn: "Wir haben heute ein bisschen Wind und schlechtes Wetter, das heißt, der Hamburger Tower am Flughafen macht uns immer einen Strich durch die Rechnung, der pfeift den Hubschrauberpiloten zurück - für ein paar Minuten, aber dann geht es auch wieder weiter." Dadurch verzögerte sich der Abtransport immer wieder. Trotzdem sollten bis Mittwochnachmittag insgesamt 31 Signalmasten abgebaut werden. Neuer Bahnhof am Diebsteich kommt 2029

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren