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Ballon d'Or 2026: Toni Kroos überrascht mit Favorit

Sport

Lars Hinzberg 20.08.2026 • 23:53 Uhr Wer gewinnt den Ballon d'Or 2026? Toni Kroos nennt seinen Favoriten - und überrascht mit seiner Wahl ein wenig. Wer wird am 26. Oktober in London mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet? Neben Rodri, Lamine Yamal, Kylian Mbappé, Michael Olise oder auch Harry Kane dürfen sich viele Stars Hoffnungen auf die prestigeträchtige Auszeichnung machen. Toni Kroos hat am Donnerstag seinen Favoriten auf den Ballon d’Or genannt – und dabei ein wenig überrascht. „Wenn du mich fragst…“ kommentierte der Ex-Spieler, der zu aktiven Zeiten selbst auch schon Teil der Spekulationen um einen goldenen Schuh war, unter einem Instagram-Beitrag des Kommentators Florian Malburg. „Kvara (Khvicha Kvaratskhelia, Anm. d. Red.) wird’s wahrscheinlich nicht, aber für mich die recht klare 1! Die 4 überragenden WM-Spieler (Rodri, Messi, Jude und Kylian) hatten eine überschaubare Saison bzw. spielen in unbedeutender Liga.“ Toni Kroos fordert Ballon d’Or für Kvaratskhelia Mit der unbedeutenden Liga dürfte Lionel Messi gemeint sein, der sein Geld mittlerweile in der amerikanischen MLS bei Inter Miami verdient. Jude Bellingham und Kylian Mbappé erlebten mit Real Madrid ein eher enttäuschendes Jahr, in dem Mbappé dennoch mit 25 Treffern Torschützenkönig in La Liga wurde und auch in der Champions League 15-mal jubeln durfte. Rodri verpasste mit Manchester City verletzungsbedingt weite Teile der abgelaufenen Premier-League-Saison. Khvicha Kvaratskhelia erwies sich sowohl beim Gewinn der Meisterschaft als auch beim Champions-League-Triumph als wichtige Stütze in der PSG-Offensive. In der Königsklasse steuerte der 25-Jährige starke zehn Tore und sieben Vorlagen bei und holte im Endspiel den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1 heraus. In der Ligue 1 waren es immerhin zwölf Torbeteiligungen. Keine WM-Argumente für den Georgier Dennoch dürfte „Kvaradona“, wie er in Neapel in Anlehnung an Diego Maradona genannt wurde, gegen die genannten Konkurrenten eher als Außenseiter ins Rennen gehen. Erfahrungsgemäß fließen in einem Jahr mit Weltmeisterschaft beziehungsweise Kontinentalwettbewerb auch die Leistungen im Nationalmannschaftstrikot erheblich mit in die Wertung ein. Ein Bonus, der dem Offensivkünstler verwehrt blieb. Mit Georgien verpasste er die Qualifikation zur WM in der Gruppenphase klar hinter Spanien und der Türkei. Bellingham, Messi, Mbappé oder Rodri erreichten mit England, Argentinien, Frankreich und Spanien allesamt mindestens das Halbfinale. Rodri sammelte als Kapitän des spanischen Weltmeisters und des offiziellen Spielers des Turniers sehr gewichtige Argumente. Der von Kroos kommentierte Instagram-Beitrag erkor noch einen anderen Namen zur Wunschlösung: Harry Kane. In einem kurzen Video diskutierten Florian Malburg und der Fußball-Influencer ViscaBarca den möglichen Sieger. Zuletzt war Kane noch mit dem Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas ausgezeichnet worden. 72 Tore hatte Kane wettbewerbsübergreifend in der Saison 2025/26 erzielt.

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