Banken: Deutsche Bank erzielt dank Investmentbanking Rekordgewinn
Frankfurt. Ungeachtet der schwachen Konjunktur und der geopolitischen Krisen hat die Deutsche Bank deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Die Erträge des größten deutschen Kreditinstituts stiegen im zweiten Quartal um neun Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn kletterte um elf Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Unter dem Strich, also nach Abzug von Steuern und den Zinszahlungen für spezielle Anleihen, blieb für die Aktionäre ein Gewinn von 1,64 Milliarden Euro. Analysten hatten nur mit einem leichten Anstieg der Nettoerträge auf 8,1 Milliarden Euro und mit einem Rückgang des Vorsteuergewinns auf 2,27 Milliarden Euro gerechnet. Doch vor allem die Investmentbank schnitt deutlich besser ab als prognostiziert: Mit dem Handel von Anleihen und Währungen sowie mit Investmentbanking-Dienstleistungen wie der Platzierung von Aktien und Anleihen verdiente die Bank vor Steuern 1,3 Milliarden Euro und damit 59 Prozent mehr als im Vorjahr.