Barcola kommt: FC Liverpool zurrt Mega-Deal mit ungewöhnlicher Klausel fest
Der FC Liverpool und Paris Saint-Germain haben sich übereinstimmenden Meldungen zufolge auf einen Transfer von Bradley Barcola geeinigt. Der französische Nationalspieler wechselt demnach für eine Mega-Ablöse an die Anfield Road. Zudem überweist der englische Top-Klub angeblich eine Millionensumme an einen dritten Verein.
Der Wechsel von Bradley Barcola von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool wird auf der Zielgeraden des Sommer-Transferfensters doch noch über die Bühne gehen. Sowohl englische als auch französische Medien berichten von einer vollständigen Einigung im Poker, der sich zuvor über Wochen gezogen hatte.
Laut "The Athletic"-Angaben haben sich beide Klubs letztlich auf eine Basisablöse in Höhe von 125 Millionen Euro geeinigt. Dazu wurden dem Bericht zufolge Bonuszahlungen vereinbart, die sich insgesamt auf 20 Millionen Euro belaufen können. Die Gesamtsumme könnte damit bei 145 Millionen Euro liegen. Zu Beginn des Pokers hatte PSG eine Wunschsumme in Höhe von 170 Millionen Euro intern festgelegt. Im Laufe der letzten Wochen näherten sich die beiden Klubs dann Stück für Stück an.
Weiterer Klub profitiert vom Barcola-Deal
Recht ungewöhnlich ist eine weitere Klausel, auf die der französische Serienmeister bestanden hat. Demnach überweist Liverpool zunächst nicht nur die 125 Millionen Euro an die Seine, sondern zusätzlich weitere fünf Millionen Euro an Olympique Lyon, Barcolas früheren Verein, der sich beim Wechsel des Flügelstürmers im Sommer 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung zugesichert hatte. Für gewöhnlich wird diese Summe vom abgebenden und nicht vom aufnehmenden Verein gezahlt.
Für die Pariser hat sich der Deal so oder so gelohnt: Sie überwiesen 2023 "nur" 45 Millionen Euro, um Barcola zu holen. Im besten Fall dürfen sie sich nun über ein Plus in Höhe von 100 Millionen Euro freuen. Mit der offiziellen Bekanntgabe des Deals wird am Dienstag gerechnet.