„Bares für Rares“ heute: Dachbodenfund von Louis Vuitton überrascht
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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 25. August 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Zwei Schwestern aus München bringen heute etwas ganz Besonderes mit zu Horst Lichter ins Studio. Mit der staubigen Truhe vom Dachboden rechnen die Verkäuferinnen vermutlich nicht mit dem größten Aufreger der Folge. Doch genau das passiert: Die Louis-Vuitton-Reisetruhe, die einst ihrem Großvater gehörte, entpuppt sich als seltenes Sammlerstück aus der Zeit zwischen 1909 und 1912. Zwar hat der Koffer im Laufe seines Lebens sichtbare Spuren davongetragen, doch das bremst die Kauflaune im Händlerraum keineswegs.
Die Verkäuferinnen wünschen sich 3.000 Euro. In der Expertise wird der aktuelle Wert trotz des restaurierungsbedürftigen Zustands auf 6.000 bis 7.000 Euro geschätzt. Im Händlerraum entwickelt sich ein längerer Bieterwettstreit. Die Gebote steigen von 600 Euro bis auf 5.000 Euro. Im Händlerraum fällt schließlich der Zuschlag bei 5.000 Euro.
Alle weiteren Raritäten vom 25. August 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :
Weißgoldring mit Diamanten : Familienbesitz aus Berlin. Der Ring wird in die späten 1970er-Jahre beziehungsweise um 1980 datiert, besteht aus 585er-Weißgold und ist mit Diamanten von zusammen etwas über einem Karat besetzt. Der Verkäufer nimmt das Stück nach der Expertise wieder mit. Expertenschätzung: 700 bis 800 Euro.
Beleuchteter Guinness-Werbespiegel : Geschenk aus Dublin, ursprünglich aus einem Pub. Der beleuchtete Werbespiegel stammt laut Expertise aus den 1980er-Jahren und diente als Werbeobjekt für Guinness. Expertenschätzung: 200 bis 300 Euro.
Art-déco-Tänzerinnenlampe : Bronzefigur einer Tänzerin auf Alabastersockel mit Leuchtenschirm aus Alabaster. Die Arbeit wird den späten 1920er- beziehungsweise frühen 1930er-Jahren zugerechnet. Wegen einer Mindestforderung von 2.000 Euro kommt das Stück nicht in den Händlerraum. Expertenschätzung: 500 bis 800 Euro.
Englische Senftöpfchen aus Sterlingsilber : Zwei Gefäße von Mappin & Webb, Birmingham, geprüft 1922, mit Kobaltglaseinsätzen und passenden Löffeln. Expertenschätzung: ca. 300 Euro.
Von Ralf König bemalte Unterwäsche : Zwei Kleidungsstücke mit Zeichnungen des Comic-Künstlers, entstanden 1991 im Umfeld einer studentischen Theaterproduktion von „Lysistrata“. Expertenschätzung: 800 bis 1.200 Euro.