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Bares für Rares heute: Platinbrosche mit 65 Diamanten bringt Geldsegen

Nation

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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, zum Verkauf gestellt werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

In der heutigen Sendung glänzte ein besonderes Schmuckstück im Studio von Horst Lichter : Vater und Tochter, Michael Nitsche und Svenja Nitsche aus Aschaffenburg, brachten eine Brosche mit, die einst Michaels Großmutter gehörte und über seine Mutter an ihn weitergegeben wurde.

Experte Patrick Lessmann ordnete das Schmuckstück dem Art déco der 1920er- bis 1930er-Jahre zu. Die schildförmige Brosche besteht auf der Unterseite aus 585er Gelbgold, oben ist Platin verarbeitet. Insgesamt ist sie mit 65 Diamanten verschiedener Schliffarten besetzt, die zusammen auf geschätzte 2,2 bis 2,3 Karat kommen. Punzen, die auf einen Hersteller hindeuten könnten, fehlen. Dafür präsentiert sich die Brosche in einem ausgezeichneten Zustand ohne Beschädigungen.

Der Wunschpreis der Verkäufer liegt zwischen 1.500 und 2.000 Euro und erweist sich damit sogar als zu niedrig angesetzt: Die Expertise kommt auf einen Wert von 2.500 Euro.

Im Händlerraum starten die Gebote bei 1.000 Euro und klettern zügig auf 1.800 Euro. Schließlich steigt das Gebot noch einmal auf 1.900 Euro und der Verkauf ist perfekt. Damit erzielen Vater und Tochter sogar mehr als ursprünglich erhofft. Entsprechend zufrieden fällt ihr Fazit aus: Mit 1.900 Euro im Gepäck treten sie die Heimreise an.

Alle weiteren Raritäten vom 22. Oktober 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :

„Xanthippe“-Figur von Rudolf Schweiger: Von acht mitgebrachten Figuren wird eine als autorisiertes Original identifiziert. Die übrigen sieben werden in der Expertise als nicht autorisierte Fälschungen eingestuft. Expertenschätzung: 400 bis 500 Euro.

Lego-Schachspiel der Castle-Reihe: Das Set kam 2008 heraus und wurde nur bis 2009 produziert. Es ist unvollständig, zudem sind Anleitung und Teile des Sets beschädigt oder stark beansprucht. Expertenschätzung: 600 bis 700 Euro.

Sieben Rasiermesser aus Solingen: Das Set aus den 1920er-Jahren umfasst je ein Messer für jeden Wochentag. Die Griffe bestehen aus Zelluloid, die Klingen tragen unter anderem die Angabe „1 A. Silberstahl“. Expertenschätzung: 200 bis 250 Euro.

Puderdose von Van Cleef & Arpels: Die Dose aus 950er Silber wird auf etwa 1935 bis 1940 datiert und besitzt fünf kleine Saphire am Drücker, von denen einer beschädigt ist. Expertenschätzung: 800 bis 900 Euro.

Givenchy-Parfum „Organza“ im Großformat: Der Flakon enthält 1,1 Liter und wird als Sonderformat aus dem Luxusbereich eingeordnet. Das Parfum kam 1996 auf den Markt. Expertenschätzung: 350 bis 500 Euro.

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