"Bares für Rares XXL": Expertin Wendela Horz findet Blut an Erbstück
"Bares für Rares XXL" Expertin findet Blut an Erbstück Von t-online, bwe 13.08.2026 - 12:16 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! In der ZDF-Trödelshow wies eine Kamee aus dem 19. Jahrhundert eine unerwartete Spur auf. Den Erlös des Schmuckstücks wollen die Verkäuferinnen spenden. Die True-Crime-Podcasterinnen Leonie Bartsch und Linn Schütze erlebten bei "Bares für Rares XXL" am Mittwoch einen Moment, der zu ihrem Podcast kaum besser hätte passen können: Expertin Wendela Horz entdeckte auf der Rückseite eines Familienerbstücks getrocknetes Blut. Podcasterin Bartsch hatte eine Kamee aus dem Nachlass ihrer in diesem Jahr verstorbenen Großmutter mitgebracht – ein Schutzengel-Motiv, aus der Muschel einer Schnecke geschnitzt. Horz datierte das Stück auf die 1880er-Jahre. Ursprünglich sei es eine Brosche gewesen und erst später zu einem Anhänger umgearbeitet worden, erklärte sie. Ehe-Aus kurz nach ZDF-Engagement: So tickt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz privat "Bares für Rares"-Star wütet: "Werden rechtliche Schritte einleiten" "Haben wir doch ein wahres Verbrechen mitgebracht?" Den Blutfleck entdeckte die Goldschmiedin und Sachverständige auf der Rückseite des Schmuckstücks. Die Autorinnen von "Mord auf Ex" reagierten erstaunt. "Haben wir doch ein wahres Verbrechen mitgebracht?", fragte Schütze. Horz vermutete aber, die einstige Trägerin habe sich an der Broschnadel gestochen und den Haken daraufhin abgerissen. Nach mehr als 100 Jahren lasse sich das nicht eindeutig belegen. Video Für die Kamee hatte Bartsch mindestens 200 Euro erwartet. Horz schätzte den Wert auf 600 bis 800 Euro. Kunsthändler David Suppes zahlte schließlich 1.700 Euro. Als er erfuhr, dass der Erlös einer Organisation gespendet werden soll, die sich für den Schutz von Frauen einsetzt, steuerte er zusätzlich 100 Euro von seinem eigenen Geld bei.