DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Bargeld in Deutschland: Was lange undenkbar war, ist jetzt geschehen

Wirtschaft

Nicht nur an der Supermarktkasse hat sich das Bezahlverhalten verändert. Ob Karte, Smartphone oder Smartwatch: Digitale Bezahlmethoden werden auch in Deutschland immer beliebter. Eine neue Auswertung der Bundesbank zeigt jetzt, dass erstmals mehr Einkäufe bargeldlos als mit Scheinen und Münzen bezahlt wurden. Bargeld verliert weiter an Bedeutung Zum ersten Mal entfielen mehr als die Hälfte aller Einkäufe auf bargeldlose Bezahlverfahren. Insgesamt wurden 55 Prozent der Einkäufe mit Karte, Smartphone oder anderen digitalen Lösungen bezahlt. Bargeld kam dagegen nur noch auf 45 Prozent. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits seit Jahren abgezeichnet hat. Unter den digitalen Zahlungsmitteln bleibt die Debitkarte die erste Wahl. Besonders häufig greifen Kunden zur Girocard. Gleichzeitig gewinnt das Bezahlen mit dem Smartphone weiter an Bedeutung. Bereits jeder zehnte Einkauf wird inzwischen über ein mobiles Bezahlverfahren abgewickelt. Auch Online-Bezahldienste legen weiter zu und konnten ihren Anteil im Vergleich zur vorherigen Erhebung deutlich steigern. Ganz verschwunden ist Bargeld aber sicher nicht. Vor allem ältere Menschen sowie Personen mit geringerem Einkommen oder wenig Erfahrung mit digitalen Angeboten greifen weiterhin häufiger zu Scheinen und Münzen. Nach Angaben der Bundesbank halten außerdem acht von zehn Befragten Barzahlungen auch künftig für wichtig (Quelle: Computerbild). Digitale Bezahlung nicht immer reibungslos Trotz des Wandels klappt bargeldloses Bezahlen noch nicht überall reibungslos. Rund jeder vierte Befragte gab an, im vergangenen Monat mindestens einmal nicht wie gewünscht mit Karte oder Smartphone bezahlt haben zu können. Vor allem im öffentlichen Nahverkehr und an manchen Selbstbedienungskassen gibt es weiterhin Einschränkungen.

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