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Barnim: Pkw-Fahrer stößt frontal mit Mopeds zusammen - vier Tote

Nation

Bei einem Frontalzusammenstoß eines Autos mit drei Mopeds sind am Mittwochabend bei Biesenthal (Barnim) vier Menschen gestorben.

Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 61 Jahre alter Autofahrer mehrere Fahrzeuge überholen – und stieß dabei mit drei entgegenkommenden Mopeds zusammen.

Am Donnerstagmorgen gab die Polizei bekannt, dass es sich bei den Toten um ein 14 Jahre altes Mädchen sowie drei männliche Teenager im Alter von 15, 16 und 19 Jahren handelt.

Die drei Fahrer der Kleinkrafträder sowie die Mitfahrerin erlitten laut Polizei bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starben. Der Fahrer eines vierten Mopeds konnte dem Wagen ausweichen und blieb unverletzt.

Der Pkw geriet bei dem Zusammenstoß in Brand. Der Autofahrer wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Berlin geflogen.

Der tödliche Unfall passierte am Mittwoch gegen 19:40 Uhr zwischen Biesenthal und Wullwinkel. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eilten zur Unfallstelle. Für alle sei es ein besonders schwerer Einsatz gewesen, sagte der Sprecher.

Laut Polizei musste die anrückende Feuerwehr den brennenden Pkw löschen. Der fast vollständig ausgebrannte Wagen lag auch Stunden danach noch immer auf dem Dach im Straßengraben neben der von Feldern und Wiesen gesäumten Landstraße, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur (DPA) schilderte.

In der Umgebung des Unfallortes habe das Feuer nur wenige Spuren hinterlassen. Die Fahrbahn auf der Landesstraße 200 blieb auch in der Nacht zum Donnerstag weiter für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme voll gesperrt.

Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) hat bestürzt auf den schweren Verkehrsunfall reagiert. "Der schwere Unfall bei Biesenthal, bei dem vier Menschen ihr Leben verloren haben, erschüttert mich zutiefst", sagte Crumbach am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Meine Gedanken sind bei ihren Familien und Freunden. Ihnen gilt mein tiefes Mitgefühl." Zugleich dankte der Minister den Einsatzkräften und den Notfallseelsorgern, die in dieser schweren Situation Beistand geleistet hätten.

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