Basketball: WNBA verweigert Enes Kanter Freedom Einsatz bei den Frauen
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Provokationen gegen trans Sportlerinnen Liga verweigert männlichen Ex-NBA-Profis die Genehmigung, bei den Frauen zu spielen
Nächstes Kapitel im Streit über trans Athletinnen im US‑Basketball. Die Liga WNBA hat den provokativen Antrag der ehemaligen NBA-Stars Enes Kanter Freedom und Royce White abgelehnt, in der Frauenliga mitzuwirken.
25.08.2026, 10.58 Uhr
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In der heftigen Debatte über trans Athletinnen werden die ehemaligen NBA-Spieler Enes Kanter Freedom und Royce White nicht für die Talenteauswahl der amerikanischen Frauen-Basketball-Liga WNBA zugelassen. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur AP. Freedom und White hatten zuletzt ihre Absicht bekundet, am sogenannten Draft teilzunehmen.
Zuvor war diskutiert worden, ob trans Frauen – also Menschen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und die eine Geschlechtsangleichung vornehmen, um ihrer Geschlechtsidentität gerecht zu werden – an der Liga teilnehmen dürfen. Kanter Freedom hatte diesbezüglich verkündet: »Wenn eine einfache Selbsterklärung bereits ausreicht, dann erfülle ich jede einzelne Voraussetzung, um in der WNBA anzutreten.«
Geiselsöder nennt Aktion »geschmacklos«
Die deutsche Nationalspielerin Luisa Geiselsöder sagte der Deutschen Presse-Agentur dazu: »Diese Aussagen finde ich, um ehrlich zu sein, sehr geschmacklos. Es ist respektlos gegenüber Transgender-Personen.« Die 26-Jährige erklärte: »Der Respekt muss immer da sein. Das ist das Wichtigste, was wir gegenüber anderen haben können. Das jetzt ins Lächerliche zu ziehen, was ein sehr ernstes und emotionales Thema für viele Menschen ist, finde ich nicht okay.«
Kanter Freedom sorgte am Sonntag erneut für Wirbel. Beim Spiel von Indiana Fever gegen Chicago Sky war er als Zuschauer der Halle verwiesen worden. Der 34-Jährige war zuvor mit Chicago-Spielerin Natasha Cloud aneinandergeraten. Er saß nah am Spielfeld und trug ein in der Debatte provozierendes T-Shirt mit der Aufschrift: »WOMAN noun. adult human female.«
Kanter Freedom will laut eigenen Angaben Frauenrechte im Sport schützen. Kritiker werfen ihm vor, sich vor allem selbst inszenieren zu wollen.
Der Streit über die Teilnahme von trans Spielerinnen schwelt schon länger. Bislang gab es aber offenbar keine trans Sportlerin in der WNBA.
aha/dpa