Baustelle nach Regen überflutet
Altenhundem. Die Olper Straße L715 ist derzeit (Stand 18 Uhr) seit Sonntagmittag zwischen Altenhundem und der Hohen Bracht auf Höhe der Baustelle an den Bahngleisen voll gesperrt. Durch anhaltenden Regen, der Äste und weiteres durch ein Rohr gespült hat, hat sich dieses zugesetzt und so die Baustelle überflutet. Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG und THW sind damit beschäftigt das Rohr frei zu machen und die Stützmauer auf der Rückseite am Postweg zu sichern.
Update von 18 Uhr:
Die Lage an der Baustelle hat sich inzwischen etwas entspannt, wie Christopher Hendrichs, Pressesprecher der Feuerwehr Lennestadt, berichtet. Dies ist den Strömungsrettern der DLRG zu verdanken, die das Rohr, das unter der Baustelle hindurchführt, zu einem Großteil freilegen konnten, sodass das Wasser wieder besser durch das Rohr fließen kann. Dadurch fließt weniger Wasser über die Baustelle und drückt gegen die Wand.
Dennoch sind die Einsatzkräfte auch weiterhin damit beschäftigt Sandsäcke zu befüllen und so die Rückseite der Wand am Postweg abzustützen, um zu verhindern, dass diese beschädigt wird oder gar einstürzen könnte.
Flutlichtscheinwerfer der beteiligten Kräfte ermöglichen, dass die Arbeiten auch nach Einsetzen der Dunkelheit fortgeführt werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass keiner der Kameraden in Gefahr gerät.
„Die Zusammenarbeit der Teams funktioniert hervorragend. Wir können strukturiert in mehreren Einsatzabschnitten arbeiten“, wie Christopher Hendrichs hervorhebt.
Die Alarmierung erfolgte bereits um 13 Uhr am Sonntagnachmittag und viele Einsatzkräfte sind seit mehreren Stunden vor Ort, um zu helfen. „Dazu kommen Regen, Wind und körperlich schwere Arbeit. Wir sind dankbar, dass das DRK vor Ort ist, um die Verpflegung der Kameraden zu übernehmen, damit sie sich stärken können“, so Hendrichs.
Die Olper Straße ist weiterhin gesperrt und wird es auch noch auf nicht absehbare Zeit bleiben.
Ursprünglicher Bericht von 16.45 Uhr:
Der starke Regenfall der vergangenen Tage hat dazu geführt, dass sich ein Rohr an der Baustelle an der Bahnanlage mit Ästen zugesetzt hat, wodurch das Wasser schlechter abfließen konnte. Dadurch wurde die Baustelle überflutet und die Wassermassen haben einige Gegenstände wie ein Gerüst, Baumaschinen und Geräte mich gerissen. Die Strömungsretter der DLRG sind damit beschäftigt das Rohr wieder frei zu machen, damit das Wasser wieder ungehindert fließen kann.
Derzeit droht zudem Wasser unter den Bahngleisen hindurch auf die andere Seite der Mauer, die am Postweg liegt zu drücken. Die Mauer wird durch die Einsatzkräfte zusätzlich abgestützt, um zu verhindern, dass sie Schaden nimmt. Dazu werden Sandsäcke befüllt und in Stellung gebracht.
„Dafür brauchen wir viele Einsatzkräfte, die gerade bei uns eintreffen“, wie Christopher Hendrichs, Pressesprecher der Feuerwehr Lennestadt, zum Stand der Lage erklärte. Vor Ort sind Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Altenhundem, Meggen und Saalhausen sowie Kräfte der DLRG und des THW.