Bayer: Dax-Konzern erhöht mit neuer Frist Druck auf Glyphosatkläger
Düsseldorf. Nach dem Sieg vor dem höchsten US-Gericht in der vergangenen Woche treibt Bayer den umfassenden Abschluss der Einigung mit Glyphosatklägern voran. Der Gewinn vor dem Supreme Court habe alle Beteiligten beim außergerichtlichen Vergleich in eine neue Lage versetzt, heißt es in Unternehmenskreisen. Das betrifft vor allem die Verhandlungen mit Klägern, die Bayers Angebote bisher abgelehnt haben. Um wie viele der 67.000 Kläger es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Für die Gespräche mit ihnen und ihren Anwälten hat das für den Vergleich zuständige Gericht im US-Bundesstaat Missouri eine neue Frist gesetzt. Statt wie zunächst geplant am 9. Juli soll dort nun am 19. August über die Einigung entschieden werden. Die Verlängerung sei auf Betreiben von Bayer und Klägerkanzleien gekommen, hieß es in den Kreisen. „Wir unterstützen die Entscheidung des Gerichts“, teilte Bayer mit.