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Bayern: 40 Liter Regen

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Bayern

40 Liter in nur 20 Minuten: Gewitter setzt Marktplatz in Bayern unter Wasser

Von: Martina Hunger

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Innerhalb weniger Minuten verwandelt heftiger Starkregen einen Marktplatz in Bayern in eine Wasserfläche. Keller laufen voll, selbst auf einer Autobahn sammelt sich das Wasser – der trockene Boden verschärft die Situation.

Greding/Bayern – Heftige Gewitter mit Starkregen und kräftigem Wind sind am Donnerstag (20. August) über Teile Bayerns gezogen. Besonders deutlich waren die Folgen im mittelfränkischen Greding: Dort stand nach einem intensiven Regenguss der Marktplatz unter Wasser, mehrere Keller liefen voll.

Dabei fielen enorme Regenmengen in kürzester Zeit. Nach Angaben des Kommandanten der Feuerwehr Greding kamen innerhalb von lediglich 20 Minuten rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Entsprechend schnell sammelten sich große Wassermassen in der Stadt.

Trockener Boden kann Wassermassen kaum aufnehmen

Ausgerechnet die vorherige Trockenheit verschärfte die Situation. Der ausgetrocknete Boden konnte die enorme Regenmenge nach Angaben der Feuerwehr nicht schnell genug aufnehmen. Das Wasser floss deshalb oberirdisch ab und sammelte sich unter anderem im tiefer gelegenen Stadtgebiet.

Greding sei aufgrund seiner Lage ohnehin anfällig für Überflutungen, erklärte der Feuerwehr-Kommandant. Auch auf der Autobahn bei Greding kam es kurzzeitig zu einer Überschwemmung. Dort lief das Wasser allerdings vergleichsweise schnell wieder ab.

Unwetter ziehen über mehrere Regionen Bayerns

Nicht nur Mittelfranken war von den Gewittern betroffen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für mehrere Regierungsbezirke in Bayern Unwetterwarnungen herausgegeben. Größere Schäden wurden abseits von Greding zunächst jedoch nicht bekannt.

In Augsburg stürzte beispielsweise ein Baum auf einem Friedhof um. Verletzt wurde dabei niemand. In Oberfranken musste die Polizei mehrfach wegen umgestürzter Bäume und herabfallender Äste ausrücken. Zudem wurden mehrere wetterbedingte Verkehrsunfälle registriert.

Bereits am Vorabend mussten 3500 Festbesucher Schutz suchen

Schon am Mittwochabend (19. August) hatten heftige Unwetter in Bayern für zahlreiche Einsätze gesorgt. Besonders außergewöhnlich war die Situation bei einem Schützenfest in Kronach.

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