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Bayern-Boss attackiert Schalke-Fans - „Braucht es nicht"

Sport

Bayern-Boss Max Eberl hat die Schalke-Fans attackiert. Nach dem Pfeifkonzert gegen Manuel Neuer bei dessen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte fand der Sportvorstand des FC Bayern deutliche Worte. Das berichtet „Sport1".

Max Eberl kritisiert Schalke-Fans

Zunächst zeigte sich Max Eberl durchaus differenziert und würdigte die Anhänger der Königsblauen grundsätzlich: „Schalke-Fans – 95 Prozent, Chapeau, für das sie getan haben." Direkt im Anschluss richtete der Bayern-Funktionär jedoch klare Kritik an einen Teil der Fanszene.

Max Eberl erinnerte dabei an die besondere Verbindung zwischen Manuel Neuer und dem Verein aus Gelsenkirchen: „Das andere … sie sollten stolz sein, dass sie so einen großartigen Jungen in ihrer Knappenschmiede ausgebildet haben, der dann Schritte in den Weltfußball getan und Welttorhüter sowie Weltmeister geworden ist." Anschließend positionierte sich der Sportvorstand unmissverständlich gegen bestimmte Ausschreitungen der Fans: „Dann gehören sich solche Kraftausdrücke nicht."

Grundsätzliche Pfiffe wollte Max Eberl den Anhängern dabei nicht verübeln, machte aber klar, wo für ihn die Grenze verläuft: „Man kann pfeifen, weil man gegen Bayern ist, aber diese Ausdrücke braucht es nicht."

Bayern gegen Schalke: Das war passiert

Hintergrund der Aussagen war der unschöne Empfang für Manuel Neuer bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Die Heimfans bedachten den Torhüter des FC Bayern mit Pfiffen und spöttischen Gesängen, unter anderem skandierten sie: „Wir sind Schalker und du nicht." Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich zu der Situation und hätte sich eine andere Reaktion der Fans gewünscht, gerade angesichts von Neuers möglicherweise letztem Bundesliga-Jahr.

Manuel Neuer wurde in Gelsenkirchen geboren und durchlief die Jugend des FC Schalke, ehe er sich bei den Königsblauen als Profi etablierte. 2011 wechselte er zum FC Bayern – ein Transfer, der die Schalker Fans bis heute beschäftigt und den Torhüter seither immer wieder zur Zielscheibe von Pfiffen macht.

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