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Beats 360 im Hands-on: Apples eigene AirPods-Alternative macht richtig Spaß

Allgemein

Beats by Dr. Dre, seit 2014 vollständig in Apple-Hand, bringt mit den Beats 360 einen neuen Over-Ear-Kopfhörer mit besonderem Gimmick heraus: Die Ohrpolster und das Kopfband lassen sich ohne Werkzeuge einfach abmontieren und austauschen.

Die Polster kommen standardmäßig in der Variante „Performance Knit“, einem atmungsaktiven Netzgewebe. Alternativ gibt es „Premium“-Polster aus Kunstleder, die auch bei den Beats Studio Pro (Test) verwendet werden.

Bei der Vorstellung in München konnten wir uns auch direkt austoben und die verschiedenen Farb- und Materialarten kombinieren.

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Beats 360 angesteckt und aufgesetzt

Apple setzt auf ein „konsequent kabelloses Design“. Dadurch konnte man nach eigener Angabe im Kopfbügel Platz gewinnen und sich ganz auf den Tragekomfort statt auf die Kabelführung konzentrieren.

Tatsächlich fällt bei der ersten Anprobe der Beats 360 direkt auf: Der Kopfhörer ist ein echtes Leichtgewicht. Den Anpressdruck finden wir genau richtig – nicht zu locker, nicht zu fest. Und besonders die atmungsaktiven „Performance Knit“-Polster gefallen. Ähnlich wie bei den AirPods Max 2 (Test) tragen sich die Beats auch nach längerer Zeit angenehm, ohne für übermäßige Schweißbildung zu sorgen. Kommt man beim Sport doch mal ins Schwitzen oder ins Unwetter, ist der Kopfhörer nach IPX4 gegen Schweiß und Regen geschützt.

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Das Polsterwechseln klappt sehr einfach und intuitiv, Werkzeug braucht man dafür nicht. Stattdessen drehen wir die Ohrpolster einfach gegen den Uhrzeigersinn. Das Kopfpolster muss mit etwas Gewalt rausgeruppt werden, man kann hier aber nichts kaputt machen. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig und die Polster sitzen auch bombenfest.

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So klingt der Beats 360

Auch Probehören konnten wir die Beats 360 schon: Der Sound ist schön ausgewogen und bietet einen kräftigen Bass. Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) arbeitet effektiv und filtert Umgebungsgeräusche sehr gleichmäßig heraus. Für sich betrachtet schön, aber erst unser ausführlicher Test wird den genaueren Vergleich liefern. Laut Apple soll das ANC „bis zu 1,75 mal stärker als bei den Beats Studio Pro“ ausfallen. Neun integrierte Mikrofone im Gerät sollen es möglich machen und bieten auch eine Stimmisolation bei Anrufen.

Die Akkulaufzeit soll sowohl mit als auch ohne ANC 32 Stunden betragen. Etwa 10 Stunden mehr als bei den AirPods Max 2, aber nur recht durchschnittlich im Vergleich zu anderen Noise-Cancelling-Kopfhörern im Test.

Anders als bei den AirPods verspricht Apple bei seinen Beats-Kopfhörern ausdrücklich eine „nahtlose Integration in das Ökosystem von Android“. Passend dazu gibt es auch eine App für den Play Store. Sowohl mit Apple- als auch Android-Geräten sind das Koppeln mit einem Klick und die Ortung des Kopfhörers per „Wo ist?“ bzw. „Find Hub“ möglich.

Bluetooth-Multipoint wird unterstützt: Wir konnten zwei Android-Handys gleichzeitig mit dem Kopfhörer verbinden und problemlos die Abspielquelle wechseln. Was aber nicht klappte: ein MacBook und ein Android gleichzeitig zu verbinden – hier wurde eines der beiden Geräte immer entkoppelt. Einige Features bleiben zudem Apple-exklusiv: Darunter personalisiertes 3D-Audio mit Kopferfassung und das Erkennen von „Hey Siri“-Rufen.

Der Kopfhörer ist ab 24. September für eine UVP von 349,95 Euro erhältlich und kann bereits bei Apple bestellt werden. Ein Set Austauschpolster soll regulär 59,95 Euro kosten, zum Start werden sie aber für einen Sonderpreis von 9,95 Euro angeboten.

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