Bedrohung durch Milizen: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan schmieden Militärpakt
In der Nacht eskaliert der Krieg im Nahen Osten erneut. Saudi-Arabien rechnet mit weiteren Angriffen proiranischer Milizen. Mit der Türkei und Pakistan schließt Riad nun ein Verteidigungsbündnis. Inmitten wachsender Spannungen am Golf haben die Atommacht Pakistan, der Nato-Staat Türkei und die einflussreiche Golfmonarchie Saudi-Arabien einen weitreichenden gemeinsamen Verteidigungspakt unterzeichnet. Bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Länder im saudi-arabischen Mekka sei der sogenannte "Mekka Verteidigungspakt" geschlossen worden, hieß es in Mitteilungen des pakistanischen Außenministeriums und der saudi-arabischen staatlichen Nachrichtenagentur SPA. Jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten gelte als Angriff auf alle drei Bündnispartner, heißt es in den Stellungnahmen. Die Vereinbarung sei ein Ausdruck des Engagements der drei Staaten, ihre gemeinsamen Sicherheitsinteressen zu stärken, hieß es. Weitere Details über die Inhalte des Paktes sind bisher nicht bekannt. Pakistan und Saudi-Arabien sind bereits seit September 2025 über ein gemeinsames Verteidigungsabkommen verbunden. Erst in der Nacht hatte Saudi-Arabien Verletzte nach einem Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz im Königreich gemeldet. Man bereite sich auf weitere koordinierte Angriffe durch irakische Milizen und die Huthi vor, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten. Beide Gruppen sind Verbündete des Iran.