DAX +0,45 % 25.820,72 Pkt 16:20:56 MDAX -0,04 % 30.411,89 Pkt 16:20:57 Euro Stoxx 50 -1,10 % 6.138,64 Pkt 16:20:45 Dow Jones -0,89 % 52.007,54 Pkt 16:35:56 S&P 500 -1,80 % 7.604,42 Pkt 16:35:52 Nasdaq -3,76 % 25.551,84 Pkt 16:35:51 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -2,78 % 3.919,50 USD 16:25:48 Silber -5,30 % 49,43 USD 16:25:54 Brent -1,33 % 113,35 USD 16:25:51 WTI +1,67 % 103,70 USD 16:25:55 Bitcoin -0,58 % 77.322,33 USD 16:35:56 EUR/USD +0,06 % 1,11630 USD 16:35:45 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 16:35:56 EUR/CHF -0,47 % 0,91930 CHF 16:35:56 EUR/JPY -0,37 % 175,410 JPY 16:35:56

Behörden retten Escobar

Welt

In den 1980er Jahren brachte der Drogenbaron Pablo Escobar vier Nilpferde nach Kolumbien. Seitdem ist ihre Population so rasant gewachsen, dass sie sich zur Plage entwickelt haben. Kolumbianische Behörden retten nun einen Abkömmling der Escobar-Flusspferde.

Im Nordwesten Kolumbiens haben die Behörden ein unterernährtes Nilpferdbaby gerettet, das ein Abkömmling von Exemplaren aus dem Privatzoo des früheren Drogenbarons Pablo Escobar ist. Fischer hätten das Tier getrennt von seiner Mutter in einem Gebüsch an einem Fluss in der Gemeinde Puerto Nare in Antioquia entdeckt, erklärte der Leiter der regionalen Umweltbehörde, Javier Valencia.

Tierärzte hätten das Nilpferdbaby wegen "starker Dehydrierung und Unterernährung" behandelt, hieß es weiter. Nachdem sich sein Zustand stabilisiert habe, sei das Tier auf die Hacienda Nápoles gebracht worden. Das ehemalige Anwesen Escobars liegt auf etwa halbem Weg zwischen Bogotá und Medellín und ist heute ein Themenpark und Schutzgebiet für Nilpferde.

Der berüchtigte Drogenboss hatte in den 1980er Jahren vier Nilpferde sowie Giraffen, Zebras, Kängurus und andere exotische Tiere auf seinem Anwesen gehalten. Nach seinem Tod wurden alle Tiere verkauft - bis auf die Nilpferde. Diese flüchteten aus dem Privatzoo, pflanzten sich fort und entwickelten sich zu einer Plage.

Nach Angaben des Umweltministeriums leben heute rund 200 Nilpferde in Kolumbien, die allesamt auf die von Escobar eingeführten Exemplare zurückgehen. Es ist die größte Nilpferdkolonie außerhalb Afrikas. Diese wurden von Behörden zur "invasiven" Art erklärt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren