DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Bei der Tour de France Nächtliche Dopingkontrolle bei Pogacar und Vingegaard

Sport

Vingegaard bestätigte am Start der 15. Etappe in Champagnole, dass die Kontrolleure um 2 Uhr morgens an die Tür seines Hotelzimmers geklopft hätten. Pogacar weckten die Kontrolleure der International Testing Agency (ITA) demnach um 5 Uhr. Er habe danach nicht mehr geschlafen, berichtete Pogacar. "Das war ungewöhnlich, aber der Mann macht ja auch nur seinen Job", sagte er. "Die ITA hat mir nicht viel Schlaf gegönnt", sagte Vingegaard gegenüber Eurosport. "Es ist natürlich gut, dass sie die Tests machen - aber wenn es deine Leistung und Schlaf beeinflusst, ist das nicht so gut." Der zweimalige Toursieger aus Dänemark sagte, die Kontrolle habe ihn 40 Minuten Zeit gekostet. "Ich fühle mich zwar ganz okay, aber es war nicht die beste Nacht." "Gut aber nicht ideal" Auch der Teamchef seines Teams Visma-Lease-A-Bike, Richard Plugge, nannte die Kontrollen gegenüber dem niederländischen Radsportportal Wielerflits "gut", allerdings sei der Zeitpunkt "nicht ideal". Vor der ersten Alpenetappe wurde damit die Regeneration der beiden Topfahrer der vergangenen Jahre empfindlich gestört. "Die ITA wird dafür ihre Gründe haben. Wir müssen uns daran halten", sagte Plugge Nächtliche Dopingkontrollen sind im Radsport seit 2016 grundsätzlich auch im Zeitfenster zwischen 23 Uhr und 6 Uhr erlaubt, vorher durften Athleten in diesem Zeitraum nicht kontrolliert werden. Einige Substanzen oder etwa EPO, wenn es in Mikrodosen verabreicht wird, sind nach wenigen Stunden nicht mehr nachweisbar. "Es ist auf jeden Fall gut, dass unser Sport den Kampf gegen Doping so ernst nimmt", sagte Plugge. UCI: Nächtliche Kontrollen nur bei konkretem Verdacht Dennoch ist die nächtliche Kontrolle ungewöhnlich. In einem Zusatz zu Artikel 5.2.2 der UCI-Anti-Doping-Regeln, der festlegt, dass Radprofis zu jeder Zeit an jedem Ort getestet werden, heißt es: "Sofern der Fahrer kein sechzig (60) minütiges Kontrollfenster zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr festgelegt oder anderweitig einer Kontrolle während dieses Zeitraums zugestimmt hat, wird die UCI einen Fahrer während dieses Zeitraums nicht kontrollieren, es sei denn, sie hat einen schwerwiegenden und konkreten Verdacht, dass der Fahrer Doping betreibt." Team von Lipowitz nicht betroffen

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