Bei Lidl verkauft: Kunden sollten Küchenhelfer nicht weiter nutzen - Rückruf
Eigentlich soll das Gerät einfach und schnell Gemüse zerkleinern – doch stattdessen müssen Nutzer aufpassen, dass keine Kunststoffsteile abgeschabt und verzehrt werden. Aktuell ruft die Firma Genius GmbH den Nicer Dicer zurück, informiert „Lebensmittelwarnung“. Grund dafür ist eine mögliche Gefahr durch Kunststoffabrieb. Der Artikel wurde bundesweit bei Lidl verkauft. Nicer Dicer zurückgerufen: Um dieses Produkt geht es konkret Von dem Rückruf sind Produkte mit den folgenden Kennzeichen betroffen: Hersteller: Genius GmbH Name: Nicer Dicer smart Set 16-teilig Produktionsdarum: 07/25 und 08/25 Chargennummer: IAN 527315 Die IAN-Nummer finden Verbraucher auf dem Boden der Verpackung oberhalb des Strichcodes. Weiterhin ist diese auf der Unterseite des Schneid-Unterteils aufgeklebt. Das Produktionsdatum entnehmen Sie der Unterseite des Schneid-Oberteils und des Schneid-Unterteils. Es handelt sich um einen runden Datumsstempel. Kunden können das Gerät in den Einkaufsstätten zurückgeben Wer das entsprechende Gerät besitzt, sollte es nicht mehr benutzen. Es kann bei Lidl zurückgeben werden. Ein Kassenzettel wird nicht benötigt, der Kaufpreis wird erstattet. Weitere Informationen erhalten Verbraucher bei dem Kundenservice von Genius. Dieser ist telefonisch unter 49(0)6431 9 21 96 0 erreichbar. Alternativ können Sie das Kontaktformular nutzen. ANZEIGE ANZEIGE Was ist eigentlich Mikroplastik? Unter Mikroplastik versteht man feste Kunststoffteilchen, die kleiner als fünf Millimeter sind, informiert die „Verbraucherzentrale“. Diese entstehen entweder absichtlich als Schleifmittel oder Pellets oder unabsichtlich durch Abrieb von Plastikprodukten. Durch Nahrung oder das Einatmen kann Mikroplastik in den menschlichen Körper aufgenommen werden. Nachgewiesen wurde es laut „Verbraucherzentrale“ in „Herz-Kreislauf-, Verdauungs-, Hormon-, Lymph-, Atmungs-, Fortpflanzungs- und Harnwegsorganen“. Mikroplastik konnte allerdings auch schon in der Muttermilch, im Blut oder im Stuhl von Menschen nachgewiesen werden. In vitro Studien haben Hinweise auf „mögliche gesundheitschädigende Effefkte wie das Auslösen von Entzündungsreaktionen“ gegeben. Weitere Forschung ist allerdings notwendig.