Bekannte Baumarkt-Kette übernimmt sieben Hellweg-Filialen
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Bekannte Baumarkt-Kette übernimmt Hellweg-Filialen – hier zieht ein neuer Besitzer ein
Von: Marvin K. Hoffmann
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Eine bekannte Baumarkt-Kette erhält im Bieterverfahren den Zuschlag für bis zu sieben Hellweg-Standorte in NRW. Ein Markt läuft schon unter neuer Führung.
Gelsenkirchen – Die insolvente Baumarktkette Hellweg bekommt an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen einen neuen Eigentümer: Bauhaus. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es im Rahmen des laufenden Bieterverfahrens für die insolventen Baumarktbetreiber Hellweg und BayWa Bau & Garten den Zuschlag für bis zu sieben Standorte erhalten. Darunter befinden sich laut Unternehmen die Filialen in Beckum, Dortmund-Hacheney, Essen-Rellinghausen und Iserlohn.
Ein Standort ist bereits unter neuer Führung: Den zuvor geschlossenen Hellweg-Markt in Gelsenkirchen hat Bauhaus schon zum 1. Juni übernommen. Am 24. September soll er nach dem Umbau als Bauhaus-Fachcentrum wiedereröffnen – mit einer Verkaufsfläche von über 13.000 Quadratmetern und mehr als 50 Mitarbeitenden, wie das Unternehmen mitteilt.
Hellweg-Insolvenz: Bauhaus übernimmt bis zu sieben Märkte
Für die weiteren Standorte ist der Zeitplan etwas länger: „Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung sowie der Annahme des Insolvenzplans“ sei eine Übernahme zum 1. Dezember 2026 vorgesehen. Anschließend sollen die Märkte nach notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Frühjahr 2027 als Bauhaus-Fachcentren neu öffnen.
Für die Beschäftigten der betroffenen Standorte will Bauhaus laut Unternehmen eine verlässliche Perspektive schaffen: Im Falle einer Übernahme werde allen Mitarbeitenden ein gemessen am Status quo mindestens gleichwertiges Beschäftigungsangebot unterbreitet, zudem sollen sie aktiv in den Übergangsprozess eingebunden werden. Auch Auszubildende und dual Studierende der Hellweg-Märkte – selbst an nicht übernommenen Standorten – sollen ihre Ausbildung nahtlos an einem Bauhaus-Standort fortsetzen können.
Zu Detailfragen, etwa zur künftigen Sortimentsgestaltung, zu Bauhaus-typischen Serviceangeboten, zu baulichen Maßnahmen oder zu organisatorischen Strukturen, äußert sich das Unternehmen derzeit noch nicht. Diese Themen sollen erst nach Abschluss der laufenden Verfahren und nach endgültiger Rechtssicherheit konkretisiert werden. Strategisch verfolgt Bauhaus mit den geplanten Übernahmen das Ziel, sein bundesweites Netz an Fachcentren weiter zu verdichten und die regionale Präsenz in Nordrhein-Westfalen, Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland, zu stärken.