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Bekannter Fahrrad-Hersteller meldet Insolvenz an

Wirtschaft

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Hard (Österreich) – Und wieder rollt es so richtig bergab. Eine bekannte Fahrradmarke steht erneut vor dem Aus – der Hersteller ist pleite. Dabei hatte das Unternehmen erst Ende 2024 eine Insolvenz hinter sich gebracht. Doch der angenommene Sanierungsplan ist gescheitert, weil die Gesellschaft die nächste Rate nicht mehr bezahlen kann.

Jetzt werden die alten Schulden wieder fällig. Deshalb musste die 2Rad Produktions GmbH als Nachfolgerin der Simplon Fahrrad GmbH am Landesgericht Feldkirch (Österreich) ein neues Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Simplon ist vor allem im deutschsprachigen Raum für seine hochwertigen und eher sportlich ausgerichteten Fahrräder bekannt – darunter Mountainbikes, Rennräder und E-Bikes.

So hoch sind die Schulden

Dem Unternehmen fehlen mehr als 33 Millionen Euro. Besonders schwer wiegt dabei, dass rund 28,3 Millionen Euro aus der Insolvenz vor knapp zwei Jahren stammen. Brisant: Die neue Pleite begründet die Geschäftsführung nicht nur mit der anhaltenden Krise am Fahrradmarkt. Laut dem österreichischen Kreditschutzverband KSV1870 sind auch Probleme bei der damaligen Übernahme schuld an der neuen Schieflage.

Die Gründe für die Insolvenz

Fehlende Bauteile hätten dazu geführt, dass bestellte Fahrräder nicht rechtzeitig ausgeliefert werden konnten. Die Folge: Lieferprobleme, ausbleibende Folgeaufträge und immer knapperes Geld. Die Geschäftsführung erklärte gegenüber dem KSV1870 zudem, die Kommunikation vor der Anteilsübernahme sei „nicht zur Gänze nachvollziehbar bzw. korrekt gewesen“. Der ehemalige Accell-Manager Christoph Mannel, der nach der ersten Insolvenz als Investor und Geschäftsführer eingestiegen war, steht auch an der Spitze der heutigen 2Rad Produktions GmbH. Auf eine BILD-Anfrage hat er bislang nicht geantwortet.

Wie viele Mitarbeiter betroffen sind

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