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Beliebte Gewürz-Firma insolvent: Ihren Namen tragen 25 Läden in Deutschland

Wirtschaft

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Hamburg – Gewürze, Delikatessen und kleine Präsente gibt es in den Geschäften. 25 von ihnen sind in Deutschland verteilt. Sie sind bei Kunden beliebt. Doch jetzt ist der Gewürzhersteller pleite. Das Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren für Violas’ eröffnet.

Schon im August 2026 geriet das Unternehmen in finanzielle Schieflage: Eine vorläufige Insolvenzverwaltung wurde angeordnet. Weil alle Maßnahmen bis dato erfolglos blieben, eröffnete das Amtsgericht Hamburg am 1. Oktober das Insolvenzverfahren und bestellte Rechtsanwalt Dr. Gideon Böhm von der Kanzlei Münzel & Böhm zum Insolvenzverwalter. Gläubiger können ihre Forderungen noch bis zum 2. November anmelden. Die rund 25 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.

So wuchs das Unternehmen

Die Violas’ GmbH wurde am 11. November 1997 von Viola Fuchs gegründet. Bereits in dritter Generation fertigt ihre Familie Gewürze und Spezialitäten in einer kleinen Manufaktur in Hamburg . Ihrer ersten Filiale im Stadtteil Eppendorf folgten drei weitere Standorte in der Hansestadt. Mittlerweile zählt das Unternehmen 25 Geschäfte, die bundesweit in 20 deutschen Städten durch Franchisenehmer betrieben werden, unter anderem auch in Berlin.

Wie es zur Pleite kam

Als Grund für die Insolvenz nannte die Unternehmerin gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ im August steigende Kosten für Rohstoffe, Energie, Logistik und Personal, sowie eine „zurückhaltende Konsumstimmung“.

Was jetzt passieren soll

„Ziel ist es nach wie vor, den Geschäftsbetrieb über eine Investorenlösung zu sanieren. Dazu werden derzeit Gespräche mit Interessenten intensiv fortgesetzt“, sagt Insolvenzverwalter Böhm in einer Mitteilung, die BILD vorliegt. „Die Gehälter für die rund 25 Beschäftigten werden nun erneut vom Unternehmen gezahlt, nachdem der dreimonatige Insolvenzgeldbezug ausgelaufen ist. Ausreichend Liquidität für eine weitere Geschäftsfortführung ist vorhanden“, so der Insolvenzverwalter weiter.

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