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Beliebtes Skigebiet macht dicht: Zu wenig Schnee, zu hohe Schulden

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Braunwald (Schweiz) – Während Tausende Deutsche gerade ihre Skireisen für die kommende Saison buchen, endet in den Schweizer Alpen eine jahrzehntelange Wintersport-Tradition. Ein beliebtes Skigebiet zieht endgültig den Stecker: Die Lifte bleiben künftig stehen, die Pisten werden nicht mehr präpariert.

Im Bergdorf Braunwald im Kanton Glarus in der Schweiz ist Schluss mit dem klassischen Skibetrieb. Ab der kommenden Saison bleiben alle vier Skilifte geschlossen. Wo bislang Familien auf die Piste gingen und Wintersportler ihre Schwünge zogen, herrscht künftig Stillstand.

Warum der Skibetrieb eingestellt wird

Hinter dem drastischen Schritt steckt eine Mischung aus Schneemangel und finanzieller Not, wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet. Die Sportbahnen Braunwald AG zieht nach Jahren der Verluste die Reißleine: Allein im vergangenen Geschäftsjahr stand ein Verlust von rund 1,7 Millionen Euro in den Büchern. Nur ein Kredit in Millionenhöhe konnte eine Insolvenz abwenden.

Für viele Bewohner und Geschäftsleute kommt das Aus einem Schock gleich. Noch bis zuletzt versuchten Aktionäre und Unterstützer, die Verantwortlichen bei einer Generalversammlung zum Umdenken zu bewegen. Die Hoffnung: den Skibetrieb irgendwie zu retten.

Was das Aus für Folgen haben könnte

Doch nach einer emotionalen Sitzung blieb der Verwaltungsrat der Sportbahnen, der 52 Prozent der Aktienstimmen vertritt, hart. Die Betreiber verweisen laut SRF vor allem auf den Schneemangel . Viele Gäste würden dies von einem Besuch abhalten.

Die Sorgen im Ort sind groß. Denn mit dem Ende des Skibetriebs steht weit mehr auf dem Spiel als nur ein paar Lifte. Hotels, Restaurants, Ferienwohnungsvermieter und andere Betriebe profitieren seit Jahrzehnten von den Wintergästen . Fällt dieser Besucherstrom weg, könnte das für manche Unternehmen existenzbedrohende Folgen haben.

Wie es für das Ausflugsziel weitergeht

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