Bentley, Ehebett & Klunker: Heino versteigert seinen Besitz - und Erinnerungen an Hannelore
Heino (87) löst einen großen Teil seines Privatbesitzes auf. Versteigert werden mehr als 1200 Gegenstände, die ihm und seiner verstorbenen Frau Hannelore (†81) gehörten. Das Spektrum reicht von Kunst und Schmuck bis zu Möbeln, Kleidung und Autos.
Zu den besonderen Losen gehört auch ein eigens gefertigtes Ehebett aus einer venezianischen Manufaktur. Es stammt von Heino, der am Herzen operiert werden musste und Hannelore. Zusammengetragen wurden die Stücke über fast sechs Jahrzehnte in insgesamt drei Haushalten.
Wann die Versteigerung von Heinos Hab und Gut startet
Für die Auktion wurden alle Objekte erfasst, mit Mindestpreisen versehen und auf acht einzelne Termine aufgeteilt. Wer sich einen Eindruck verschaffen will, kann die Stücke von Heino, der keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn hat, am 17. November in Klagenfurt besichtigen.
Die eigentlichen Online-Auktionen laufen danach am 18., 19. und 20. November. Angeboten werden die Lose auf der Plattform „topversteigerung.at“.
Drei Haushalte, drei Lastwagen
Die Sammlung setzt sich aus dem gemeinsamen Besitz von Heino und Hannelore zusammen. Die Gegenstände kamen aus Florida, Bad Münstereifel und Kitzbühel nach Kärnten. Laut der österreichischen Kronen Zeitung waren dafür drei Lastwagen nötig.
Warum er sich nun davon trennt, erklärt Heino selbst so: “Diese Sachen haben uns viel Vergnügen bereitet, aber es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich von ihnen zu trennen“. Dazu sagt er außerdem: “Es ist schön, wenn jetzt andere eine Freude mit ihnen haben.“
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Autos, Kunst und kuriose Fundstücke von Heino kommen unter den Hammer
Zu den auffälligsten Angeboten zählt ein enzianblauer BMW Z4, der Hannelore gehörte und mit 10.000 Euro angesetzt ist. Auch ein Bentley des Schlagerstars wird versteigert, hier liegt der Preis bei 25.000 Euro. Hinzu kommen Kunstwerke, darunter ein Ölgemälde aus dem früheren Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand.
Auch Schmuck spielt bei der Auktion eine Rolle. Ein Beispiel ist eine goldene Brosche mit Diamanten. Sie gehörte einst Arndt von Bohlen und Halbach, der als “letzter Krupp“ bekannt war und mit Hannelore befreundet gewesen sein soll.
Neben wertvollen Exponaten tauchen ebenso ungewöhnliche Stücke von Heino, der kürzlich erklärte, dass er nie „für Frauen“ gesungen hat, im Katalog auf. Darunter sind ein echter Mammutknochen, historische Stühle für Hahnenkämpfe und ein rosa Game Boy.
Verkauft werden außerdem Möbel, Handtaschen von Hannelore sowie Bühnenkleidung und weitere Outfits des Paars. Bei den Taschen weist der Katalog darauf hin, dass viele Stücke sichtbare Gebrauchsspuren haben. Eine Besichtigung wird deshalb empfohlen.