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Benzin und Diesel: Spritpreise steigen - wann Tanken am billigsten ist

Wirtschaft

Der Tankrabatt verpufft

Benzin und Diesel wieder teurer

Von t-online, mab

Aktualisiert am 14.10.2026 - 18:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Benzin und Diesel sind in Deutschland erneut teurer geworden. Der ADAC kritisiert die aktuellen Preise als deutlich überhöht. Welcher Zeitpunkt für Autofahrer nun der günstigste ist.

Benzin und Diesel sind in Deutschland wieder teurer geworden. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,151 Euro, ein Liter Diesel 2,247 Euro.

E10 kostet 2,5 Cent mehr

Im Vergleich zur Vorwoche verteuerte sich Super E10 somit um rund 2,5 Cent, Diesel um 1,4 Cent. Der Preisanstieg lässt sich teilweise mit dem gestiegenen Ölpreis erklären. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Mittwoch zum Handelsschluss rund 106 US-Dollar; in der Vorwoche waren es etwa 100 US-Dollar.

Dennoch sagt der ADAC: "Die Kraftstoffpreise in Deutschland liegen auf einem zu hohen Niveau." Zwar habe die Senkung der Energiesteuer zunächst zu einem spürbaren Preisrückgang geführt, doch die Entlastung schmelze nun rasch wieder zusammen.

Entlastung bleibt bei den Konzernen

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) kündigte zwar an, die Steuersenkung ab dem 1. Oktober um Mitternacht ohne Einschränkungen weiterzugeben – unabhängig davon, ob alte, teurer eingekaufte Bestände noch in den Tankstellen lagern. Als Referenz nannte der Verband die Entlastungen im Mai und Juni.

Verbraucherschützer und Wirtschaftsforscher kommen in ihren Analysen jedoch regelmäßig zu anderen Ergebnissen. Sie bemängeln, dass ein erheblicher Teil solcher Steuerentlastungen auf Basis historischer Daten nicht beim Endverbraucher ankommt, sondern in den Margen der Mineralölkonzerne verbleibt.

Auch die Uhrzeit kann die Kosten in die Höhe treiben. Eine aktuelle Auswertung zeigt deutliche Preisschwankungen innerhalb eines Tages. Hinter diesen Ausschlägen steckt eine staatliche Preisregel: das sogenannte Österreich-Modell.

Das sind die Top-Fragen des Tages:

Seit dessen Einführung dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich erhöhen – und zwar pünktlich um 12 Uhr mittags. Danach sind bis zum nächsten Tag nur noch Preissenkungen oder gleichbleibende Preise erlaubt. Auf diese Vorgabe reagieren die Mineralölkonzerne mit massiven Risikoaufschlägen.

Laut dem Verkehrsklub ist das Tanken deshalb ab dem Spätnachmittag bis kurz vor 12 Uhr des Folgetages am günstigsten. Denn nach dem großen Sprung um 12 Uhr sinken die Preise kontinuierlich. Bereits ab 17.30 Uhr liegen die Preise wieder unter dem Tagesdurchschnitt. Billig ist das Tanken dann zwar immer noch nicht. Aber immerhin etwas weniger teuer.

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