DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,12 % 77.294,28 USD 11:07:41 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Benzinpreis in Deutschland: Benzinpreis erreicht nach neuen Angriffen auf den Iran Höchststand

Wirtschaft

Nach den erneuten Angriffen der USA auf den Iran ist der Preis für Superbenzin E10 in Deutschland auf einen Höchststand gestiegen. Ein Liter kostete am Mittwoch im bundesweiten Durchschnitt 2,215 Euro. Damit wurde der bisherige Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022 übertroffen, teilte der ADAC mit.

Allerdings ist das nur der höchste Preis ohne Berücksichtigung der Inflation. In früheren Jahren war Benzin gemessen an der heutigen Kaufkraft teilweise noch teurer, zum Beispiel 2012.

Grund für den starken Anstieg sind vor allem die wieder gestiegenen Ölpreise. Nach neuen Angriffen der USA auf den Iran reagierte die Regierung in Teheran mit Gegenangriffen. Die neue Eskalation ließ die Preise für Rohöl steigen. Auch das niedrige Wasser im Rhein hatte zuletzt den Transport von Benzin und anderen Waren verteuert. E10 ist die günstigste gängige Benzinsorte in Deutschland. In der Regel ist sie fünf bis sechs Cent billiger als Super E5, das weniger Biosprit enthalten darf.

Bundesregierung lehnt weiteren Tankrabatt ab

Hohe Spritpreise führen oft zu Forderungen nach Entlastung für Autofahrer. Von Anfang Mai bis Ende Juni gab es deshalb bereits einen Tankrabatt von 16,7 Cent pro Liter. Der Bund zahlte dafür nach einer Schätzung des Finanzministeriums rund 1,6 Milliarden Euro. Eine neue Entlastung lehnt die Bundesregierung ab. Die deutschen Staatsfinanzen sind wegen des schuldenfinanzierten Investitionspakets in den roten Zahlen.

Nominelle Preisrekorde geben ohnehin nicht wieder, wie viel Prozent ihres Einkommens die Bürger für Energie, Lebensmittel et cetera tatsächlich ausgeben müssen. Denn es steigen sowohl die Preise als auch die Gehälter. Die Statistischen Ämter melden die Teuerungsrate daher stets bereinigt. Die Inflation war im August wegen des Irankriegs insgesamt wieder auf 2,9 Prozent gestiegen.

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