Beobachter warnen vor großer Eskalation durch Putin
Startseite Politik Rakete trifft NATO-Land Polen: Kreml-Beobachter warnen jetzt vor großer Eskalation durch Putin Von: Alexander Görlach Uns auf Google folgen Kreml-Beobachter erwarten in den nächsten Wochen eine Eskalation des Ukraine-Kriegs. Der Einschlag einer ballistischen Rakete nahe Lublin gilt als mögliches Signal. Kreml-Beobachter glauben, dass Wladimir Putin in den kommenden Wochen den Krieg gegen die Ukraine eskalieren wird. Denn anders als in demokratischen Staaten, in denen Nachteile auf dem Schaltfeld zurück an den Verhandlungstisch führen würden, stünde im Falle Putins und Russlands ein anderes Szenario ins Haus: Sollten die Eliten und Kreise, die Putins Diktatur tragen, zu dem Schluss kommen, dass Putin nicht mehr stark genug sei, das Land zu führen und den Krieg zu gewinnen, wäre das sein Todesurteil. Um diese Kreise weiterhin gefügig zu halten, hat der Kreml-Diktator den Druck im Land, die Überwachung, erhöht. Um aber weiterhin als Feldherr zu überzeugen, müsse er zu einem großen Schlag ausholen, einem Angriff auf ein NATO-Land zum Beispiel. Der Beschuss Polens in der Nacht auf Donnerstag könnte eine solche Eskalationsankündigung sein. Eingeschlagen war die ballistische Rakete 30 Meilen entfernt von der Stadt Lublin, in der sich tags zuvor der polnische Premierminister Donald Tusk und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj getroffen hatten. Das NATO-Mitglied Polen ist ein enger Verbündeter Kiews. Warschau hat an seinen Nachbarn militärische Unterstützung in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar geleistet, in dem Land sollen bis zu 1,65 Millionen geflohene Ukrainer untergekommen sein. Polen gehört, neben den baltischen Staaten, zu den Stimmen in dem westlichen Verteidigungsbündnis, das aufgrund seiner Geschichte, der Besatzung durch die Sowjetunion, am lautesten vor der Gefahr für Europa warnt, die von Putins imperialistischem Kriegsstreben ausgeht. Rakete trifft NATO-Land Polen: Kreml-Beobachter warnen vor großer Eskalation durch Putin