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Berater packt aus: Robert Lewandowski lehnte wohl irre Offerte ab

Sport

Nachdem ihm Hansi Flick beim FC Barcelona keine Startelf-Garantie mehr geben wollte, wechselte Robert Lewandowski im Sommer in die MLS zu Chicago Fire. Zuvor führte sein Berater Pini Zahavi Gespräche mit zahlreichen Vereinen, unter anderem aus Saudi-Arabien. Diese köderten den Polen mit einem wahrhaft irrwitzigen Angebot. Robert Lewandowski hat sich den Aussagen seines Beraters Pini Zahavi zufolge sowohl aus sportlichen als auch aus finanziellen Gründen für einen Wechsel in die nordamerikanische MLS entschieden. Die Verantwortlichen von Chicago Fire hätten härter als alle anderen um seinen Schützling gekämpft, sagte Zahavi im Interview mit dem polnischen Portal "WP SportoweFakty". "Es ist selten, dass ein Verein einen Spieler so sehr will. Man kann es sich kaum vorstellen: Sie waren geduldig, entschlossen und kreativ. Sie haben alles getan, um Lewandowski zu überzeugen." Ein Teil dieser Überzeugungsarbeit waren auch die Finanzen, wie Zahavi zugab. "Sie haben ihm den zweithöchstdotierten Vertrag in der MLS angeboten, direkt nach Leo Messi", sagte der Berater, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Übereinstimmenden Meldungen zufolge kassiert der Stürmer etwas mehr als 20 Millionen US-Dollar pro Saison. "Es stimmt, Robert wollte nach Saudi-Arabien" Im Vergleich zu dem Angebot, das Zahavi aus Saudi-Arabien erreicht, sind aber selbst das nur Peanuts. "Es stimmt, Robert wollte nach Saudi-Arabien. [...] Wir wussten auch, dass dort viel Geld auf uns warten würde. Im Januar 2026 hatte Robert ein Angebot für einen Zweijahresvertrag vorliegen, das 100 Millionen Euro pro Saison wert war", plauderte Zahavi aus, dass sein Klient eine Offerte über sage und schreibe 200 Millionen Euro für zwei Jahre ausschlug. Abgelehnt hat der Pole die Offerte Anfang des Jahres aus einem einfachen Grund. "Weil er für den FC Barcelona spielen wollte", versicherte Zahavi. Dass Lewy letztlich nicht bei Barca blieb, lag dem Berater zufolge an Trainer Hansi Flick und Sportchef Deco. "Sie konnten Robert keine Startelf-Garantie geben, was ihm wichtiger als Geld war. [...] Deco und Hansi hatten andere Visionen für Roberts Zukunft in Barcelona, also haben wir ab einem gewissen Zeitpunkt über andere Optionen nachgedacht." Bundesliga-Rückkehr keine Option für Lewandowski Besagte Optionen gab es einige, vor allem in Europa. "In Spanien wollte er nur für den FC Barcelona spielen. Deutschland war wie Frankreich keine Option. Auch England haben wir nicht in Betracht gezogen. Mehrere Freunde aus der Premier League haben mich nach Robert gefragt, aber ich habe ihnen gesagt, dass es unmöglich ist. Wir hatten nur zwei Länder im Kopf: Portugal und Italien." Aus Italien meldeten sich schließlich Milan und Juventus bei Zahavi. Aber, "Lewandowski lag außerhalb ihrer Reichweite. Die Serie A ist nicht mehr die reichste Liga der Welt. Die Situation dort ist sehr kompliziert", begründete der Berater die Absage an die Italiener. Und Portugal? Hier gab es eine heiße Spur zum FC Porto. "Das hat wie eine interessante Option ausgesehen. Und sie wollten ihn sehr und haben bis zur letzten Minute versucht, ihn zu überzeugen. Aber Lewy war nicht an Porto interessiert", erklärte Zahavi.

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