Berentzen könnte in die USA verkauft werden
Stand: 16.09.2026 19:33 Uhr
Berentzen leidet unter der rückläufigen Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Der Spirituosenhersteller aus Haselünne hatte seine Prognose für 2026 zuletzt nach unten angepasst. Jetzt steht ein Verkauf in die USA im Raum.
Der traditionsreiche Getränke- und Spirituosenhersteller Berentzen aus dem Emsland könnte in die USA verkauft werden. Das Unternehmen bestätigte am Mittwochabend Verhandlungen über ein Übernahmeangebot des Alkohol-Herstellers Sazerac aus New Orleans. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur " Bloomberg" über das Interesse war die fast vollständig im Streubesitz befindliche Aktie an der Börse um sieben Prozent gestiegen. Die Berentzen-Gruppe AG wird dort mit rund 33 Millionen Euro bewertet.
Prognose nach unten korrigiert
Berentzen kämpft mit einer Absatzflaute. Der Spirituosenhersteller hatte seine Prognose für 2026 nach unten angepasst. Grund sei die schwache Nachfrage, hieß es. Unternehmensangaben zufolge sank der Umsatz im ersten Halbjahr um gut elf Prozent auf 71 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartete Berentzen einen Umsatz zwischen 151 und 156 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen mit 163 bis 173 Millionen Euro gerechnet.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 16.09.2026 | 19:00 Uhr