Bergung von Schwertransporter
Pkw, Lkw, Busse: Das Bergen verunglückter Fahrzeuge ist für Joel Otte und seine Kollegen einer Bergungsfirma aus Wenden Routine. "Der Einsatz heute ist besonders", sagt er. Die Profis bergen einen Auflieger aus einem Wald. Auf ihm wurde ein Windradflügel transportiert.
Windrad-Unfall passierte kurz nach Mitternacht
In der Nacht auf Freitag war der Schwertransporter auf einem geschotterten Waldweg zum Windpark „Hohe Molmert“ unterwegs. Kurz nach Mitternacht kippten nach Angaben der Polizei im Märkischen Kreis Anhänger und Windradflügel um.
Laut Polizei wiegen Windradflügel und Auflieger zusammen rund 135 Tonnen. Der Windradflügel fiel auf den Waldboden. Bei dem Unfall gab es Verletzte. Der Sachschaden liegt im Millionenbereich.
30 Spezialisten wollen den Schwertransport bergen
Der Auflieger, der im Fachjargon selbstfahrende Einheit genannt wird, ist 70 Tonnen schwer. Er kann schwere Lasten selbst durch Wälder bewegen. Bergungsleiter Joel Otte erklärt, dass dabei die Rotorblätter aufgerichtet werden, damit für den Transport keine Bäume gefällt und keine Wege verbreitert werden müssen.
Um den Auflieger aus dem Wald zu bergen, sind am Sonntag insgesamt 30 Spezialisten vor Ort, darunter auch Fachleute aus Dänemark. Dazu kommen unter anderem ein Mobilkran und ein Mobilbagger. Die Arbeiten sollen den ganzen Tag über dauern.
Keine Fahrzeugbergung wie jeden Tag