Bergwanderung in Dolomiten: Teenagerin stürzt vor den Augen ihrer Eltern in die Tiefe und stirbt
Für eine tschechische Familie endete ihr Dolomiten-Urlaub mit einer Tragödie. Wie italienische Medien wie „Corriere della Sera“ berichten, ist ein Mädchen im Teenager-Alter am Donnerstag bei einer Wanderung im Latemargebirge etwa neunzig Meter in die Tiefe gestürzt. Ihre Eltern sollen gesehen haben, wie sie einen Hang hinab über eine Kippe stürzte. In Medienberichten wird das Alter mit 13 und 14 Jahren unterschiedlich angegeben. Der Vorfall soll sich an der Grenze zwischen Südtirol und Trentino in 2600 Metern Höhe in der Nähe der Torre-di-Pisa-Hütte abgespielt haben. Gegen 12 Uhr ging bei der Notrufnummer ein Anruf von mehreren Zeugen des Unfalls ein. Sofort wurde ein Hubschrauber angefordert. Für das Mädchen sei allerdings jede Hilfe zu spät gekommen – sie starb den Berichten zufolge noch an Bord des Helikopters. Die Eltern, die zunächst am Gipfel des Cima di Valbona geblieben waren, wurden anfangs von der Bergwacht betreut. Gegenüber der italienischen Zeitung „Il Messaggero“ gab einer der Beteiligten zu Protokoll: „Es war einer dieser Einsätze, die man nie durchführen möchte.“ Transparenzhinweis: In einer ursprünglichen Version des Artikels hieß es, das Mädchen sei unmittelbar nach dem Sturz gestorben. Tatsächlich starb sie erst an Bord des Helikopters. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.