Bericht: BVB und 1. FC Köln vor "wegweisender Woche" im El-Mala-Poker
In knapp zwei Wochen starten der 1. FC Köln und Borussia Dortmund ganz offiziell in die neue Saison. Während der Effzeh im DFB-Pokal am Montagabend bei den Würzburger Kickern gastiert, muss der BVB am Samstag den Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstag gegen den FC Bayern bestreiten. Bei welchem der Spiele dann Said El Mala im Einsatz sein wird, scheint noch völlig offen, könnte sich aber in der kommenden Woche klären. Laut "kicker" laufen die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln bezüglich eines Transfers von Said El Mala zurzeit "stockend bis aussichtsreich". Ob es zu einer Einigung kommen wird, ist aufgrund klarer Standpunkte auf beiden Seiten noch völlig offen, so das Fachmagazin, das spekuliert, dass beide Vereine vor einer "wegweisenden Woche" in dem Poker stehen. Wie "Bild" am Freitagmittag berichtet hatte, soll der 1. FC Köln diese Woche das insgesamt vierte Angebot von Borussia Dortmund für El Mala abgelehnt haben. Konkret soll der BVB dieses Mal rund 45 Millionen Euro inklusive Boni offeriert haben. Angeblich werden mindestens 50 Millionen Euro gefordert. Laut "kicker" werden die Westfalen eine solche Summe aber nicht auf den Tisch legen. Das sagte Ricken zu den Gerüchten um El Mala Dortmund werde den Transfer nur realisieren, wenn die Ablöse "unterhalb der magischen Grenze von 50 Millionen Euro" bleibt, heißt es in dem Bericht weiter. Sollten sich die BVB-Bosse an diese Schmerzgrenze halten und die Führungsetage der Domstädter ebenfalls nicht kleinbeigeben, wird El Mala wohl eine weitere Saison am Rhein bleiben, munkelt das Fachmagazin. Zu einem Verkauf gezwungen sind die Kölner aus finanzieller Sicht nämlich nicht. Von "Sky" am Sonntag in London am Rande des Test-Krachers gegen den englischen Meister FC Arsenal gefragt, ob er vor der Partie mit Sportdirektor Ole Book und Cheftrainer Niko Kovac über den Angreifer des 1. FC Köln gesprochen habe, entgegnete Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: "Ich könnte jetzt sagen, dass wir über unseren Urlaub geredet haben. Das stimmt aber nicht. Wenn wir drei zusammenstehen, dann geht es in der Regel über Fußball, über unsere Mannschaft, unsere Spieler und im Zweifel auch andere Spieler. Aber wenn ich mich recht erinnere, haben wir darüber nicht geredet." Es habe sich "immer noch nichts daran geändert, dass Said ein Spieler des 1. FC Köln ist", betonte der BVB-Boss: "Es gebietet einfach der Respekt, dass wir von Borussia Dortmund nicht über andere Spieler reden. Das hat leider ab und an zur Folge, dass es angebliche Neuigkeiten gibt und dass wir dann vorgestern im Büro saßen und gedacht haben: 'Guck mal, was wir angeblich wieder gemacht haben.' Das müssen wir jetzt ein bisschen aushalten."