Bericht: Dann wird Wirtz ein Thema beim FC Bayern
Der Blockbusterwechsel von Florian Wirtz von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool im Sommer 2025 ist noch nicht die Erfolgsgeschichte, die sich alle Beteiligten erhofft haben. Gerüchte um einen Abschied kursieren immer wieder, der FC Bayern wurde bereits mehrfach als möglicher Abnehmer gehandelt. An der Anfield Road soll man nun zumindest eine Grundsatzentscheidung getroffen haben.
Wie "fichajes.net" erfahren haben will, kommt für den FC Liverpool zumindest ein Abschied von Florian Wirtz im anstehenden Wintertransferfenster nicht infrage. Dieser sei "nahezu ausgeschlossen", heißt es.
Den FC Bayern nennt das Portal allerdings auch als möglichen Abnehmer. Heiß könnte das Thema vor allem dann werden, wenn Michael Olise seinen 2029 auslaufenden Vertrag nicht vorzeitig verlängern sollte oder sogar andeuten würde, einen Abschied aus München in Betracht zu ziehen. Vorher wird es allerdings keinen Vorstoß der Bayern geben, heißt es.
Ob Wirtz am Ende wirklich ein Ersatz für Olise sein kann, wird wohl auch der weitere Verlauf der Saison zeigen müssen. Das hat auch Reporter-Ikone Marcel Reif unterstrichen.
"Wirtz ist an einer Kreuzung seines Spielerlebens"
"Florian Wirtz ist an einer Kreuzung seines Spielerlebens, jetzt wird er richtig abbiegen müssen. Dass, was er in der ersten Saison in Liverpool, unter schwierigen Bedingungen mit einem Trainerwechsel, veranstaltet hat, ist nicht Florian Wirtz wie in Leverkusen", fasste Marcel Reif im "Bild"-Format "Reif ist Live" zusammen. Der "Welpenschutz" sei nun beendet.
Wirtz spiele "mit Sicherheit nicht so schlecht, wie ihn englische Experten zum Teil machen", der erhoffte "Unterschiedsspieler" sei er aber eindeutig auch noch nicht. Das gelte auch für die deutsche Nationalmannschaft, in der Wirtz eigentlich "sofort einen Unterschied machen müsste, wenn er auf den Platz kommt. Das ist nicht der Fall", so Reif weiter.
"Er wird jetzt, sei es in Liverpool oder der deutschen Nationalmannschaft, wieder Florian Wirtz sein müssen", erhöht die Reporter-Ikone den Druck auf den Offensivspieler.