Bericht: Eintracht Frankfurt zieht Uzun-"Stoppschild" in Betracht
Can Uzun zählt ohne Frage zu den Stars in den Reihen von Eintracht Frankfurt, auf denen die Hoffnungen der SGE fußen, nach der enttäuschenden Saison 2025/26 wieder oben angreifen zu können. Dass der 20-Jährige in der anstehenden Spielzeit seine Fußballschuhe für die Hessen schnürt, ist aber angeblich weiterhin längst nicht in Stein gemeißelt. Gerüchte, Can Uzun könnte Eintracht Frankfurt in der laufenden Transferperiode noch den Rücken kehren, halten sich seit Wochen hartnäckig. Am Main, so sind sich die Medien einig, muss man nach dem Verpassen des internationalen Geschäfts einen satten Transferüberschuss erzielen. Ein Vorhaben, bei dem man sich auf einem guten Weg befindet, das aber auch dafür sorgen soll, dass eine Trennung von Uzun nicht ausgeschlossen bleibt. Der "kicker" hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass man bislang kein glasklares Wechselveto aus Frankfurt vernehmen kann. Demnach soll man "intern" zwar längst entschieden haben, dass der 20-jährige Offensivspieler 2026/27 einer der "Fixpunkte" im Team sein soll und Uzun grundsätzlich "unbedingt gehalten" werden soll, "in Stein gemeißelt" sei ein Verbleib deswegen allerdings nicht. Voraussetzung für einen Transfer soll allerdings eine Spitzenofferte eines Topklubs sein. Setzt Eintracht Frankfurt ein "Stoppschild"? Dem Bericht zufolge sollen jedoch auch Überlegungen bei der Eintracht existieren, den Gerüchten mit klaren Ansagen "ein Stoppschild" zu setzen. Damit dies erfolgen kann, so heißt es, müsste Sportchef Markus Krösche allerdings zuvor noch einmal hohe Einnahmen generieren. Konkret soll angestrebt sein, mit Jean-Matteo Bahoya und Faress Chaibi insgesamt rund 50 Millionen Euro auf die Habenseite zu spülen. Uzun war vor zwei Jahren für insgesamt 13 Millionen Euro vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg an den Main gewechselt. Bei der SGE steht er noch bis 2029 unter Vertrag. Vor allem aus der Türkei und Italien sollen Klubs dem türkischen Nationalspieler zuletzt immer wieder Avancen gemacht haben.