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Bericht über heftigen "Kabinen-Knatsch" in Gladbach - Kleindienst sorgt für "kollektives Kopfschütteln"

Sport

Nach der bitteren 3:4-Niederlage gegen die SV Elversberg war die Laune bei Borussia Mönchengladbach im Keller. Unmittelbar nach der zweiten Saisonniederlage ließ Tim Kleindienst seinem Frust am TV-Mikrofon freien Lauf. Dass der Nationalspieler öffentlich gegen seine Mitspieler schoss und intern nicht als kritischer Führungsspieler auftritt, soll bei den Gladbachern nicht gut ankommen.

Die "Bild" berichtet von einem "Kabinen-Knatsch" bei Borussia Mönchengladbach, den Tim Kleindienst durch seine scharfe Kritik im Anschluss an die 3:4-Niederlage im Heimspiel gegen die SV Elversberg ausgelöst haben soll. Dass der Angreifer öffentlich mit seinen Teamkollegen abrechnete, hatten bereits Sportchef Rouven Schröder und Cheftrainer Eugen Polanski bemängelt.

"Wir waren alle mal jung, machen alle mal Fehler", erklärte der deutsche Nationalspieler am Samstag nach Abpfiff und führte aus: "Aber wir wollten anfangen, im Spiel auch mal zu lernen." Es sei wichtig, dass "wir schleunigst mal irgendwie unseren Fokus so hochfahren, dass der auch 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt. Weniger TikTok gucken, oder was weiß ich. Ist mir eigentlich wurscht, was sie machen", legte der Stürmer wütend nach.

Kleindienst sorgt für "kollektives Kopfschütteln" in Gladbach

Doch auch in der Kabine sind die Aussagen des 30-Jährigen offenbar auf wenig Verständnis gestoßen. Dem Boulevardblatt zufolge geht es vielen Gladbach-Stars gegen den Strich, dass Kleindienst sich selbst in seine Kritik nicht einbezogen hatte - obwohl der Stürmer auch nach dem zweiten Spieltag der Bundesliga noch ohne Torbeteiligung dasteht. Dass er nur die Youngsters attackierte, passt vielen Profis nicht.

Darüber hinaus soll der Ex-Heidenheimer laut "Bild" nur öffentlich als Kritiker in Erscheinung getreten sein. Intern falle der Offensivmann durch sein Verhalten eher negativ auf, werfe vor Spielen und Trainingseinheiten in der Kabine "gelangweilt einen Gummi-Football in einen kleinen Basketball-Korb" und mache dabei manchmal einen "recht teilnahmslosen" Eindruck, heißt es in dem Bericht weiter.

Als kritische Stimme, die mit konstruktiven Rückmeldungen versucht, junge Spieler der Fohlen zu verbessern, trete er nicht in Erscheinung. Diese Rolle liegt dem Boulevardblatt zufolge aktuell fast ausschließlich bei Mittelfeldmann Philipp Sander. Kleindienst hingegen sorge mit seinem Verhalten stattdessen bei vielen seiner Mitspieler "aktuell für kollektives Kopfschütteln".

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