DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,68 % 69.180,05 Pkt 07:56:20 Gold +0,37 % 4.453,50 USD 08:01:21 Silber +1,45 % 66,05 USD 08:01:22 Brent -0,28 % 88,27 USD 08:01:20 WTI -0,81 % 81,73 USD 08:01:20 Bitcoin +1,13 % 63.540,17 USD 08:11:16 EUR/USD +0,47 % 1,15890 USD 08:10:54 EUR/GBP -0,01 % 0,85480 GBP 08:11:23 EUR/CHF +0,12 % 0,94010 CHF 08:11:22 EUR/JPY +0,22 % 184,291 JPY 08:11:23

Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

Nation

Rund drei Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat die Linke in der aktuellen Umfrage die Führung übernommen. 20 Prozent der Stimmen würde die Partei derzeit bekommen, wie aus dem Berlin-Trend von Infratest dimap im Auftrag von RBB24-Abendschau und RBB 88,8 hervorgeht. Die Linkspartei um Spitzenkandidatin Elif Eralp legte damit seit April um zwei Prozentpunkte zu. Die CDU, die den Regierenden Bürgermeister stellt, rutschte in der Umfrage mit 17 Prozent auf den vierten Platz. In der letzten Befragung führte sie noch mit 19 Prozent. Auf Platz zwei kämen aktuell die Grünen mit 19 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die SPD würde laut Sonntagsfrage 13 Prozent erzielen. FDP und BSW würden laut der Befragung mit jeweils drei Prozent nicht ins Abgeordnetenhaus einziehen. Ein Großteil der Befragten, 78 Prozent, zeigte sich mit der Arbeit des Berliner Senats unzufrieden. Wegner kritisiert Auswirkungen der Bundespolitik Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sieht die Verantwortung für die schlechten Werte seiner Partei auch bei der Bundesregierung. Er habe zwar »sicherlich Fehler gemacht«, sagte Wegner dem Tagesspiegel. Er habe für diese aber Verantwortung übernommen. Darüber hinaus wirke sich der Bundestrend auf die Berliner Zustimmungswerte aus: »Wir erleben das gerade in ganz Deutschland, dass die Parteien, die die Koalition tragen – CDU, CSU und SPD –, weiter an Zustimmung verlieren.« Wegner war im Zusammenhang mit dem Krisenmanagement während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten zu Jahresanfang unter Druck geraten, weil er ein etwa einstündiges Tennismatch am ersten Tag zunächst verschwiegen hatte. Kritik gab es auch im Zusammenhang mit der Ernennung eines Staatssekretärs für Digitalisierung, der schon nach gut zwei Monaten wieder entlassen wurde.

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