Berlin-Wahl 2026: Giffey verpasst Einzug ins Abgeordnetenhaus
Berlins Wirtschaftssenatorin und ehemalige Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat bei der Abgeordnetenhauswahl kein Direktmandat gewonnen und damit den Einzug ins Parlament verpasst. Im Wahlkreis Neukölln 6 unterlag sie knapp dem CDU-Kandidaten Olaf Schenk, der 27,7 Prozent der Stimmen erhielt. Giffey kam nach Auszählung aller Wahlgebiete auf 26,3 Prozent.
Giffey war nicht über die Landesliste der Berliner SPD abgesichert.
Nicht direkt gewählt wurden auch der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers im Wahlkreis Treptow-Köpenick 4 sowie laut aktuellem Auszählungstand Innensenatorin Iris Spranger (SPD) in Marzahn-Hellersdorf 2. Beide sind jedoch über die Bezirkslisten ihrer Parteien abgesichert und ziehen in das Abgeordnetenhaus ein.
Die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp wurde im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 1 mit 50,4 Prozent der Erststimmen deutlich direkt gewählt. Berlins noch Regierender Bürgermeister Kai Wegner wäre in seinem Wahlkreis Spandau 5 laut aktuellem Stand wiedergewählt – allerdings mit einem deutlich schlechteren Ergebnis als noch 2023.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch, ebenfalls von der CDU, wäre laut aktuellem Auszählungsstand im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 5 direkt gewählt.