DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,26 % 64.067,10 Pkt 03:35:03 Gold +0,58 % 4.062,00 USD 03:46:45 Silber +0,03 % 54,13 USD 03:47:05 Brent -4,28 % 110,85 USD 03:47:01 WTI -0,59 % 101,16 USD 03:47:01 Bitcoin +0,08 % 80.867,68 USD 03:57:10 EUR/USD -0,39 % 1,11300 USD 03:56:45 EUR/GBP -0,12 % 0,83630 GBP 03:57:11 EUR/CHF -0,19 % 0,92300 CHF 03:57:11 EUR/JPY -0,18 % 175,699 JPY 03:57:12

Berlins Wahlsiegerin erteilt Olympia eine Absage

Allgemein

Weiterer herber Rückschlag für Berlin im nationalen Olympia-Schlussspurt: Am Tag nach der Abgeordnetenhauswahl in der Hauptstadt hat Elif Eralp, Spitzenkandidatin des Wahlsiegers Die Linke, deutlich Abstand genommen vom Pro-Olympia-Beschluss der bisherigen Landesregierung.

„Ich habe ganz klar gesagt, dass ich beispielsweise die sechs Millionen (Euro;d.Red.), die schon für die Olympia-Bewerbung ausgegeben wurden, für eine Steuergeldverschwendung halte. Und es sollen ja noch viele Millionen, Milliarden dazukommen. Ich sehe keinen Vorteil für Berlin. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden, Olympia zu unterstützen. Und das sehe ich auch heute noch so“, sagte Eralp, deren Partei mit der Regierungsbildung beauftragt ist, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Olympia-Bewerbung als Steuergeldverschwendung?

Sie gehe ohnehin „nicht davon aus, dass Berlin den Zuschlag erhält, weil ja ganz klar ist, dass wir für eine andere Politik stehen. Wir finden, die größte Krise in unserer Stadt ist die Mietenkrise. Die müssen wir jetzt erstmal konsequent angehen. Und da haben wir sehr viele große Aufgaben, für die wir auch die Steuermittel benötigen“, erklärte die 45-Jährige, deren Partei als einzige bedeutende der deutschen Parteienlandschaft einer nationalen Bewerbung um Olympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 am kritischsten gegenübersteht.

Am kommenden Samstag wird bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Baden-Baden abgestimmt, welchen Bewerber Deutschland beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ins Rennen schickt. Die Berliner Kontrahenten München und Köln/Rhein-Ruhr gelten gegenüber der Hauptstadt als favorisiert, weil sie bei Referenden großen Zuspruch durch die Bevölkerung erhielten.

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