DAX -0,35 % 26.299,74 Pkt 18:00:00 MDAX +0,12 % 32.264,86 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.545,47 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,09 % 53.839,99 Pkt 22:39:34 S&P 500 +0,92 % 7.798,99 Pkt 22:35:03 Nasdaq +1,35 % 26.803,03 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 68.814,82 Pkt 03:59:30 Gold -0,83 % 4.372,20 USD 04:04:34 Silber -2,39 % 63,99 USD 04:04:31 Brent -2,70 % 86,58 USD 04:03:56 WTI -2,94 % 80,82 USD 04:04:28 Bitcoin +0,08 % 63.467,04 USD 04:14:33 EUR/USD +0,08 % 1,15390 USD 04:14:24 EUR/GBP +0,14 % 0,85510 GBP 04:14:35 EUR/CHF +0,16 % 0,93890 CHF 04:14:35 EUR/JPY +0,13 % 183,916 JPY 04:14:36

Betrugsvorwürfe: Klage gegen Selena Gomez und ihre Mutter eingereicht

Unterhaltung

Wondermind wurde vor etwa fünf Jahren als Unternehmen bekannt, das sich mit „Mentaler Fitness“ beschäftigt. Zu den Gründerinnen gehören Selena Gomez (34), ihre Mutter Mandy Teefey (50) und die Unternehmerin Daniella Pierson (31). Nach Angaben US-amerikanischer Medien müssen sich alle drei nun wegen der Vorwürfe vor Gericht verantworten. Welche Vorwürfe die Investoren gegen Selena Gomez erheben Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ berichtet, dass Investoren den Frauen sogenannten „Securities Fraud“ vorwerfen. Nach US-Recht kann dieser Tatbestand erfüllt sein, wenn Anleger durch falsche oder bewusst irreführende Angaben getäuscht werden, meist im Zusammenhang mit Wertpapieren. Den Klägern zufolge wurden Maßnahmen zur Rettung des finanziell angeschlagenen Start-ups in Aussicht gestellt, aber nicht umgesetzt. Wondermind wurde 2021 erstmals öffentlich vorgestellt. Die dazugehörige Internetseite folgte ungefähr ein Jahr später. Laut dem Bericht haben die beiden Gesellschaften Wondermind SRS 44 und Bespoke Wondermind SPV zusammen fast 1,2 Millionen US-Dollar in das Unternehmen gesteckt. In der Klage werden den Beschuldigten mehrere Fälle von Betrug sowie Vertragsverletzungen vorgeworfen. Die Investoren erklären, sie hätten ihr Geld eingezahlt, weil ihnen ein falsches Bild von den Voraussetzungen des Unternehmens vermittelt worden sei. Dazu hätten eine funktionierende Organisation, Kooperationen und Werbevereinbarungen gehört. „Die Partnerschaften gab es nicht“, zitiert das Magazin aus der Klage. „Die Initiativen wurden nie umgesetzt. Die App wurde nie entwickelt. Und drei Jahre lang, während das Unternehmen um sie herum still und leise zusammenbrach, sagten weder Gründerinnen, Führungskräfte noch Vorstandsmitglieder auch nur ein Wort zu den Investoren, deren Geld diesen Zusammenbruch finanziert hat.“ ANZEIGE ANZEIGE Was hinter dem Projekt Wondermind steckt Gomez sprach 2022 in der Sendung „Good Morning America“ über das Projekt. Bei dem Gespräch waren auch ihre Mutter Mandy Teefey und Pierson dabei. Gomez sagte über die Ziele der Plattform: „Wir möchten, dass es eine Gemeinschaft und einen Raum gibt, in dem Menschen das Gefühl haben können, dass mit ihnen alles in Ordnung ist und dass sie nicht allein sind.“ Auf der Website wird Pierson inzwischen nicht mehr erwähnt. Teefey ist dort als CEO angegeben. Die Plattform beschreibt ihr Angebot derzeit so: „Mentale Fitness bedeutet, an der eigenen psychischen Gesundheit zu arbeiten - ganz gleich, wie das für dich aussehen mag. [...] Genau dafür sind wir da - um dir einfache und praktikable Möglichkeiten an die Hand zu geben, deine mentale Fitness jeden Tag in den Vordergrund zu stellen.“ Nach Darstellung von „Forbes“ behaupten die Kläger außerdem, Wondermind habe wiederholt unzutreffende Angaben gemacht. Demnach sei Piersons Geschäftserfahrung größer dargestellt worden, als sie tatsächlich gewesen sei. Auch Teefeys Eignung für eine leitende Funktion sei übertrieben worden. Zudem habe das Unternehmen offenbar den Eindruck erweckt, Gomez werde stärker in die Geschäfte eingebunden sein. Gomez, Teefey und Pierson haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Von (wue/spot)

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