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Betz International ist gerettet

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Rettung für Spediteur Betz International: Übernahme nach Insolvenz gelungen

Von: Stephanie Schoen

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Die von einer schweren Krise geschüttelte schwäbische Spedition Betz International GmbH steht vor einem verheißungsvollen Neustart, denn sie hat einen starken strategischen Partner gefunden.

Sonnenbühl – Wie Insolvenzverwalter Dirk Poff in Tübingen offiziell bekannt gab, konnte im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens ein Retter gefunden werden. Der westeuropäische Straßengüter-Dienstleister Aventra übernimmt das traditionsreiche Transportunternehmen aus Sonnenbühl vollständig, wie t-online berichtete. Damit ist das monatelange Bangen um die Zukunft des Unternehmens zu einem Ende gekommen. Die erfreuliche Entwicklung sendet auch ein positives Signal an die schwer gebeutelte Logistikbranche, die mit massiv steigenden Kosten zu kämpfen hat.

Belegschaft kann aufatmen – die meisten Arbeitsplätze sind gesichert

Die Übernahme beendet auch die lange Zitterpartie für die Mitarbeiter. Von den rund 140 Beschäftigten des schwäbischen Logistikers werden die meisten ihren Arbeitsplatz behalten können, so der Insolvenzverwalter.

Der Sanierungsplan sieht ferner vor, den Standort Sonnenbühl langfristig als logistischen Knotenpunkt zu erhalten. Über die genauen finanziellen Konditionen sowie den exakten Kaufpreis vereinbarten die Vertragsparteien jedoch striktes Stillschweigen, wie die Verkehrsrundschau berichtete.

Auch in der Krise lief der Betrieb bei Betz nahtlos weiter

Dass die Zerschlagung abgewendet werden konnte, verdankt das Unternehmen einer stabilen operativen Basis. Trotz des Insolvenzantrags stand die Logistikkette zu keinem Zeitpunkt still. Der Fuhrpark, der zuletzt aus 72 modernen Nutzfahrzeugen bestand, blieb im täglichen Dauereinsatz. Bestandskunden sprachen dem Sanierungsteam ihr Vertrauen aus, was die Attraktivität für potenzielle Investoren entscheidend erhöhte. Von der Pleite betroffen ist ausschließlich die Gesellschaft in Sonnenbühl – andere Unternehmensteile der früheren Willi-Betz-Gruppe blieben vom Verfahren unberüht.

Unter der neuen Flagge von Aventra soll der operative Betrieb ohne Unterbrechungen weitergeführt werden. Die Verträge werden nahtlos übertragen, sodass Kunden aus geschäftskritischen Branchen keine Lieferverzögerungen fürchten müssen, wie Logistik heute mitteilte. Betz International bedient traditionell ein anspruchsvolles Klientel aus den Bereichen Automobilindustrie und Präzisionsfertigung.

Betz kämpft an vielen Fronten mit den aktuellen Problemen der Logistikbranche

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