DAX +0,70 % 25.589,52 Pkt 09:06:03 MDAX +0,98 % 30.583,54 Pkt 09:06:04 Euro Stoxx 50 +0,10 % 6.170,95 Pkt 09:06:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,33 % 4.061,10 USD 09:11:00 Silber -0,42 % 54,07 USD 09:11:00 Brent -2,68 % 110,83 USD 09:11:00 WTI +1,46 % 101,36 USD 09:11:01 Bitcoin +0,36 % 81.093,95 USD 09:21:01 EUR/USD -0,39 % 1,11300 USD 09:20:42 EUR/GBP -0,04 % 0,83700 GBP 09:21:03 EUR/CHF -0,14 % 0,92350 CHF 09:21:03 EUR/JPY -0,33 % 175,434 JPY 09:21:03

Bezahlbarkeit: Mieten statt Migration

Nation

Wenn in Zeiten maximaler politischer Erregung ein Roter, eine Dunkelrote und ein Grüner gemeinsam auf die Bühne gehen, dann sollte man genau hinhören. Am Montagabend waren es: Ines Schwerdtner, Bundesvorsitzende der Linken, Tim Klüssendorf, Generalsekretär der SPD, und Andreas Audretsch, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen. Die drei trafen zusammen, um mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber über ihr neues Buch zu diskutieren.

Weber ist im Moment eine der prominentesten ökonomischen Stimmen im linken Diskurs. Nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs war sie eine Miterfinderin der Gaspreisbremse, in ihrem neuen Buch geht es um einen wirtschaftspolitischen Paradigmenwechsel. Im Zentrum der Politik soll demnach die Bezahlbarkeit der Güter des täglichen Bedarfs stehen: Mieten stabilisieren, den öffentlichen Nahverkehr ausbauen, Preise für Grundnahrungsmittel regulieren. Eine solche Wirtschaftspolitik sei »antifaschistisch«, weil der Aufstieg rechtsextremer Parteien auch eine Reaktion auf die ökonomische Verunsicherung eines wachsenden Teils der Bevölkerung sei, argumentiert Weber.

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